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Formel 1: „Das Beste vom Besten“

(c) EPA (VALDRIN XHEMAJ)
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Red Bull setzt längerfristig auf Renault-Motoren. Vettel Schnellster im zweiten Monza-Training.

Monza. Die Erfolgspartnerschaft wird ausgebaut. Red Bull setzt längerfristig auf Renault-Motoren. Das Weltmeister-Team erhält beim französischen Hersteller einen neuen Premium-Status und damit in absehbarer Zeit Priorität in der Formel 1. Die neue Vereinbarung gilt für die kommenden fünf Jahre. Das gab der österreichisch-englische Rennstall vor dem Grand Prix von Italien in Monza bekannt.


Renault fungiert seit 2007 als Motorenlieferant von Red Bull. Im Vorjahr holte das Team mit den Triebwerken erstmals die WM-Titel bei Fahrern und Konstrukteuren. 2011 haben die Bullen durch Sebastian Vettel, der im zweiten Training in Monza wieder Schnellster war, bisher sieben von zwölf Saisonrennen gewonnen. Den ersten Übungslauf hatten die McLaren-Piloten dominiert.
„Zuerst waren wir ein Kundenteam, jetzt bekommen wir einen anderen Status“, erklärte Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko. „Das Wichtigste ist, dass wir dadurch das neue Motorenreglement ab 2014 mitgestalten können.“ Ab dann werden anstelle der bisherigen V8-Triebwerke in der Königsklasse energieeffizientere 1,6-Liter-V6-Turbomotoren zum Einsatz kommen.


Zu Beginn der gemeinsamen Ära war man bei Red Bull mit der Leistung des Renault-Motors nicht immer 100-prozentig zufrieden gewesen. Mittlerweile hat sich der Erfolg eingestellt. „Natürlich haben wir uns umgeschaut, aber das Gesamtpaket war bei Renault bei Weitem das erfolgversprechendste“, versicherte Marko. Das betreffe sowohl die technische als auch die finanzielle Komponente.
Entscheidend sei aber die gute Zusammenarbeit. Und eine bevorzugte Behandlung, die Renault ab 2013 versprochen hat. Die Franzosen verfügen seit der laufenden Saison über kein eigenes Formel-1-Team mehr, agieren nur noch als Motorenlieferant – neben Red Bull für das im Vorjahr veräußerte Werksteam Lotus-Renault sowie für Team Lotus. Marko: „Wir wollten das Beste vom Besten!“