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So schützt man sein Geld vor der Inflation

Mit der Erhöhung der Sparzinsen haben es die Banken nicht eilig.
Mit der Erhöhung der Sparzinsen haben es die Banken nicht eilig.(c) imago/Ute Grabowsky/photothek.net
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Die hohe Inflation lässt die Menschen verzweifeln. Aber es gibt Mittel, um wenigstens sein überschüssiges Geld zu bewahren und darüber hinaus sogar zu vermehren – sofern man sich an mindestens drei Prinzipien hält.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern auch ungewöhnliche Zugänge. Und zwar bis hin zum Brechen von unumstößlich geglaubten Dogmen. Seine 16-jährige Tochter habe ihn vergangenes Jahr mit der Aussage, sie werde fortan von ihrem Taschengeld nichts mehr sparen, sondern aufgrund der Inflation immer gleich alles ausgeben, konfrontiert und mit ihrem ökonomischen Verständnis auch beeindruckt, erzählte ein Kleinunternehmer kürzlich im Gespräch mit dem Autor dieser Zeilen.

Aber auch diejenigen, die im vergangenen Jahr, als die Inflation in der Eurozone auf 8,4 Prozent und in Österreich auf 8,6 Prozent hochsprang, Geld auf der hohen Kante hatten und es dort oder eben auf dem Konto herumliegen ließen, waren entgegen herkömmlichen Erzählungen der Kapitalmarktvertreter keine Idioten. Wenigstens verloren sie statistisch in Österreich nur 8,6 Prozent ihres Geldes – real. Hätten sie es Anfang 2022 in einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) gesteckt gehabt, der den österreichischen Leitindex ATX abbildet, wären es im Gesamtjahr 2022 fast minus 20 Prozent gewesen – und das nominell, real wäre es noch schlimmer gewesen. Beim deutschen Dax minus 13 Prozent. Beim marktbreiten US-Leitindex S&P 500 wären es gar minus 18,3 Prozent gewesen, und beim Technologieindex Nasdaq überhaupt über 30 Prozent. Ja selbst beim global ganz breit gestreuten und international daher auch sehr beachteten Aktienindex MSCI World hätte das vergangene Jahr ein Minus von 19 Prozent ergeben.

Ein desaströses Jahr

Hätte wenigstens Gold geholfen?


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