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Jihadismus: 16-Jährige Grazerin bleibt in U-Haft

Zwei der drei Grazer Mädchen, denen die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen wird, wurden gegen Auflagen aus der U-Haft entlassen. Der dringende Tatverdacht bleibt bei allen drei Jugendlichen aufrecht.

Zwei der drei Mädchen, die vor rund zwei Wochen in Graz wegen ihrer offenbar geplanten Ausreise nach Syrien verhaftet worden waren, sind am Mittwoch wieder auf freiem Fuß. Die U-Haft wurde nur im Fall einer 16-jährigen Verdächtigen verlängert. Den Jugendlichen wird die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen, die jedoch im Versuchsstadium blieb.

Die drei tschetschenischen Mädchen im Alter von 15, 16 und 19 Jahren hatten laut Staatsanwaltschaft telefonischen Kontakt mit im Jänner in Oberösterreich und Salzburg verhafteten jungen Frauen sowie mit Männern in Syrien.

Tatverdacht bleibt aufrecht

Alle hatten demnach eine Heirat mit IS-Kämpfern geplant, die 16-Jährige aus Graz soll sogar schon via Skype ein Eheversprechen abgegeben haben. Die Entlassung aus der Untersuchungshaft für zwei der Mädchen erfolgte "gegen gelindere Mittel mit Auflagen und Weisungen". Der dringende Tatverdacht bleibe jedoch aufrecht, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Die drei Jugendlichen - zwei sind Schülerinnen, die dritte macht eine Lehre - wurden Mitte März verhaftet.

 

(APA)