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Matura: Latein startet mit Notfallplan

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Nach einem Einbruch müssen Schulen mit elektronischen Ersatzaufgaben arbeiten. 1800 Schüler maturieren in Latein.

Heute, am letzten Tag des ersten Zentralmaturadurchgangs zeigt sich, wie gut das Krisenmanagement des BIFIE bei der Zentralmatura funktioniert. Die Lateinmatura startet mit einem Notfallplan: Nachdem bei einem Einbruch in ein Salzburger Gymnasium das Paket mit den Lateinaufgaben geöffnet wurde, waren die Aufgaben hinfällig.

Die Direktoren von 115 Schulen, in denen Schüler nach sechs Jahren in Latein maturieren, konnten seit gestern Abend Ersatzaufgaben elektronisch herunterladen. Seit heute um 6.30 Uhr konnten sie sie entschlüsseln und an der jeweiligen Schule vervielfältigen. Die Lateinmatura startet daher einheitlich um zehn Uhr.

In BIFIE und Bildungsministerium geht man jedenfalls davon aus, dass das klappt: Der Notfallplan sei in der Schublade gelegen. „Dass in Schulen eingebrochen werden kann, damit muss man immer rechnen“, hieß es am Tag nach dem Einbruch aus dem Bildungsministerium. „Jetzt läuft alles planmäßig nach Plan B.“

1800 Lateinmaturanten

Insgesamt maturieren heute 1800 Schülerinnen und Schüler in Latein – rund 700 von ihnen bekommen die Ersatzaufgaben. Das Paket, das bei dem Salzburger Einbruch geöffnet wurde, enthielt nur die Fragen für jene Schüler, die sechs Jahre Latein hatten. Die 1100 Schüler, die nach vier Jahren Latein maturieren, bekommen die Fragen, die von vornherein vorgesehen waren.

Mit Griechisch ist heute außerdem eines der kleinsten Maturafächer dran: Nur 21 Maturanten haben österreichweit dieses Fach schriftlich gewählt.

Die Aufgaben der gestrigen Italienischmatura sind seit heute auf der Homepage des BIFIE online.

>>> Zur Homepage des BIFIE

(beba)