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Lederer gegen Ex-Club Rapid vor "besonderem Spiel"

Lederer gegen Ex-Club Rapid vor "besonderem Spiel"GEPA pictures
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Der Admira-Coach mit grün-weißer Vergangenheit ortet Parallelen zwischen den beiden Clubs. Oliver Lederer spielte sieben Jahre bei den Hütteldorfern.

Für Admira-Trainer Oliver Lederer bedeutet die Fußball-Bundesliga-Partie am Sonntag bei Rapid ein Rendezvous mit der eigenen Vergangenheit. Der 37-Jährige war von 1995 bis 2002 für die Profis der Hütteldorfer im Einsatz und brachte es in dieser Phase auf 37 Pflichtspiele. "Allein schon deshalb ist dieses Match für mich etwas Besonderes", erklärte der Betreuer der Südstädter.

In seiner Rapid-Zeit hat Lederer auch Coach Zoran Barisic gekannt, besonders engen Kontakt gibt es aber vor allem mit dessen Assistenten Thomas Hickersberger. "Er ist für mich ein absoluter Top-Fachmann, mit dem ich mich gerne austausche."

Admira als "Rapid-Lieferant"

So wie zwischen Lederer und Hickersberger ist auch generell die Beziehung zwischen beiden Clubs freundschaftlich. Als Beweis dafür nannte Lederer die zahlreichen Transfers zwischen beiden Bundesligisten in der jüngeren Vergangenheit. "Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass beide Vereine gut ausbilden", betonte der Admira-Trainer.

So ging etwa Stefan Schwab im Sommer 2014 von den Niederösterreichern zu Rapid, ein Jahr später folgte ihm Stephan Auer. Zur Freude Lederers haben sich beide beim Rekordmeister etabliert. "Darauf sind wir sehr stolz, weil es auch für unsere Arbeit spricht", sagte Lederer.

In den vergangenen Monaten gingen Dominik Starkl und Lukas Grozurek den umgekehrten Weg und landeten bei der Admira. "Wir sind uns nicht zu schade, Spieler zu nehmen, die sich bei Rapid nicht zu 100 Prozent durchgesetzt haben, aber uns sehr weiterhelfen."

Die zwei aktuellen Top-Clubs der Liga sehen sich als Ausbildungsverein, wenn auch auf unterschiedlichem Niveau. "Es ist schon noch ein zusätzlicher Schritt, sich bei Rapid durchzusetzen", sagte Lederer und ergänzte: "Es gibt Parallelen in der Philosophie von der Admira und Rapid. Für beide ist es der richtige Schritt, Spieler auszubilden und zu verkaufen, auch wenn es manchmal wehtut."

(APA)