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Rolex kauft eigene Uhren, um Preise zu treiben

Reuters
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Damit es weniger Rolex-Uhren am Markt gibt, kauft der Traditionshersteller aus der Schweiz seine eigenen Produkte von den Händlern zurück. Damit soll verhindert werden, dass die Preise verfallen.

Nur was knapp und begehrt ist, ist teuer. So produziert etwa Ferrari immer etwas weniger Autos als sie verkaufen könnten, wodurch die Exklusivität gewahrt bleibt. Der Schweizer Uhrenhersteller Rolex versucht nun selbst, das Angebot am Markt zu kürzen. Wie der Tagesanzeiger berichtet, unterbreitet der Markenkonzern entsprechende Rücknahmeangebote an konzessionierte Anbieter der Luxusuhren.

Zu billig über inoffizielle Kanäle

Zu niedrige Preise wären "ein Horrorszenario" für das Unternehmen, meinen hingegen Händler. Konzessionierte Anbieter sind die einzigen, die direkt von Rolex mit Produkten beliefert werden. Dennoch sind die Uhren auch über andere Kanäle erhältlich, die bei der vorgegebenen Marktpositionierung des Konzerns im Luxussegment in Krisenzeiten Probleme bereiten können.

"Tausende Händler weltweit ohne Konzession bieten echte Rolex-Uhren meist zu deutlich niedrigeren Preisen an" als über den offiziellen Verkaufskanal. Darüber hinaus mache sich mittlerweile auch bei den konzessionierten Händlern ein Überangebot bemerkbar, weshalb sie den Absatz durch niedrigere Preise anzukurbeln suchen bzw. die Produkte günstig an den unkontrollierten Handel weiterverkaufen.

(pte/Red.)