Arbeitgeberattraktivität

Firmenwagen war gestern

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Worum es den Mitarbeitern wirklich geht und was sie motiviert. Der Firmenwagen ist es nicht mehr.

Wertschätzung vor Statussymbolen - die Bedürfnisse der Mitarbeiter haben sich gewandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Suite&Co. 50 Personaler und Headhunter sowie 873 Fachkräfte wurden befragt.

Kurze Pendelzeiten, mehr Freizeit, weniger Stress im Berufsverkehr: Die Nähe zum Wohnort und eine gute Anbindung sind für Arbeitnehmer die wichtigsten Kriterien, um Arbeitgeber als attraktiv zu bewerten. Auf einer Skala von eins (unwichtig) bis fünf (sehr wichtig) werden diese Kriterien durchschnittlich mit 4 – also als wichtig – bewertet.

Keine Pluspunkte durch Extravaganz

Ein Wunschauto für das Wochenende, eine Wochenendreise oder ein Concierge-Services? Der Mehrheit der Fachkräfte ist dies laut Studie nicht wichtig. Für jeden Dritten (35 Prozent) stellt der Firmenwagen auch keinen besonderen Anreiz mehr dar - ein interessanter Befund, wird er doch ab einer gewissen Ebene automatisch ins Welcome-Paket geschnürt. 

Was zählt, sind vielmehr anerkennende Worte des Vorgesetzten: Mehr als drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) sind der Meinung, dass ein wertschätzendes Danke für besondere Leistungen motiviert.

Zudem bestimmen die Innen- und Außenarchitektur eines Unternehmens maßgeblich über die Arbeitgeberattraktivität: 28 Prozent der befragten Fachkräfte ist dieser Aspekt sehr wichtig, jedem Zweiten wichtig (48 Prozent). Im Vergleich dazu spielen Kriterien wie Ruf oder Größe und Bekanntheit eines Unternehmens eine untergeordnete Rolle: Während die Reputation für 59 Prozent wichtig ist, steht Größe und Bekanntheit für nur 27 Prozent der Befragten mit Arbeitgeberattraktivität in Zusammenhang

 

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