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Vassilakou will Hietzing von Parkpickerl überzeugen

Nach Döbling soll mit Hietzing der nächste Bezirk folgen. Vassilakou lädt Anfang Dezember zu Parkpickerl-Gipfel ins Rathaus.

Nachdem sich Döbling gegen den Willen von Noch-Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) kürzlich für die Einführung der Parkraumbewirtschaftung entschieden hat, soll nun mit Hietzing der nächste ausstehende Bezirk folgen: Um Überzeugungsarbeit zu leisten, hat Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) deshalb zu einem "Parkpickerl-Gipfel" geladen. Er findet am 3. Dezember im Rathaus statt.

Das Parkpickerl ist in Wien Bezirkskompetenz und bisher habe sich Hietzing gegen kostenpflichtiges Parken ausgesprochen, betonte die Ressortchefin. "Nun haben sich viele Bürgerinnen und Bürger an mich gewandt - sie haben erkannt, was da ab Sommer auf sie zukommt und um Hilfe gebeten." Ab Sommer wird in Döbling nämlich die Parkraumbewirtschaftung so gut wie flächendeckend eingeführt. Damit bleibt im Westen Wiens nur noch der 13. Bezirk pickerlfrei. Anrainer befürchten offenbar Verdrängungseffekte und Parkplatznot.

"Mein Ziel ist Überzeugungsarbeit"

Deshalb also der Gipfel im Rathaus, zu dem alle Fraktionen der Bezirksvertretung eingeladen sind. "Mein Ziel ist, Überzeugungsarbeit zu leisten und anhand nüchterner Fakten aufzuzeigen, wie die Parkraumbewirtschaftung auch in Hietzing eingeführt werden könnte", sagte Vassilakou. Experten der Stadt sollen dabei Möglichkeiten und Spielräume aufzeigen und Erfahrungen aus anderen Bezirken schildern.

Noch vor Döbling, nämlich bereits ab 5. November, wird in Simmering das Parkpickerl eingeführt. In der entsprechenden Zone gilt die Gebührenpflicht grundsätzlich von 9.00 bis 19.00 Uhr an Werktagen. In Geschäftsstraßen wie Teilen der Simmeringer Hauptstraße oder des Enkplatzes muss man von 8.00 bis 18.00 Uhr bzw. an Samstagen von 8.00 bis 12.00 Uhr ein Pickerl haben oder einen Parkschein ausfüllen.

(APA)