Europa

Warum eine Verschiebung des Brexits so schwierig ist

Eine Veranstaltung von Brexit-Gegnern in London
Eine Veranstaltung von Brexit-Gegnern in London(c) Getty Images (Christopher Furlong)

Am 29. März läuft die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens automatisch aus. Eine Verlängerung wird heikel.

Um wieder etwas Beruhigung in das innenpolitische Chaos in London zu bringen, regte der britische Justizminister David Gauke am Mittwoch eine Verschiebung des EU-Austritts an. Auch die irische Regierung, die wegen der unabsehbaren Folgen einer britischen Regierungskrise alarmiert ist, sieht darin einen letzten Ausweg. „Jeder möchte ein No-Deal-Szenario vermeiden, und das Vereinigte Königreich hat die Macht, um die Bedrohung durch einen ungeordneten Ausstieg von seinen Bürgern und jenen der Europäischen Union zu nehmen“, sagt der irische Ministerpräsident Leo Varadkar. Wenn die Rücknahme der Austrittserklärung zu viel sei, könnte die Regierung in London zumindest eine Verschiebung des Austritts versuchen. Doch so einfach ist das nicht mehr zu bewerkstelligen. Mehrere Faktoren erschweren diesen Schritt: