Klingt spaßig, ist es das auch?

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Sprechblase Nr. 283. Warum plötzlich viele auf den „Funnel“ schielen.

Es klingt nach Spaß, doch mit „fun“ hat der – Achtung, Sprechblase – „Funnel“ vordergründig wenig zu tun. Obwohl viele, die mit Marketing zu tun haben (wollen), Spaß daran haben, das Wort Funnel zu verwenden, das genau genommen auch nicht mehr als „Trichter“ bedeutet.

Da gibt es Webinar-, Opt-in-, Book-, E-Mail-, Launch-, Survey-, Conversion-, Sales Funnels und als Überbegriff natürlich Marketing-Funnels – man könnte fast einen Funnel-Blick bekommen.
So komisch das auch klingen mag, Funnel sind mit viel Arbeit verbunden. Denn anders als bei konventionellen Trichtern, bei denen unten so viel herauskommt, wie man oben hineingibt, heißt es beim Funnel: Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden kommen oben wohl in Hülle und Fülle hinein, unten aber trotzdem fast keine treuen Kunden raus.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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