Wien

Warum Gewaltschutz nicht (effizient genug) greift

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Kommende Woche wird ein neues Gesetz beschlossen, an den Missständen ändere dieses nichts, so die Kritik.

Wien. Kommende Woche wollen ÖVP und FPÖ im Nationalrat ein Gewaltschutzgesetz beschließen: jenes eilig geschnürte Paket, das etwa Strafverschärfungen bei Vergewaltigung oder eine Anzeigepflicht für medizinische Berufe beinhaltet – und für viel Kritik von Opferschutzeinrichtungen oder auch der Richtervereinigung sorgt.
Rosa Logar, die Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle gegen familiäre Gewalt, kritisiert das Gesetz als undurchdacht, Gewalt sollte kein Wahlkampfthema sein. Schließlich müsse man bei anderen Missständen ansetzen.