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18'48'' - Der "Presse"-Podcast

#29: Küssen, Kultur und Schreiben in Zeiten wie diesen: Kurt Scholz im Gespräch

Die Presse, Daniel Mendl
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Im Podcast-Kanal der "Presse" gibt es jetzt die "Corona Diaries" mit Eindrücken und Wissenswertem zur Covid-19-Krise. Abwechselnd berichten Menschen über ihren Umgang mit der neuen Situation - und wir sprechen mit Experten über wichtige Fachfragen.

Zu hören ist der Podcast direkt hier auf DiePresse.com, Apple und Google, Spotify.

Folge 29 mit "Presse"-Kolumnist Kurt Scholz.

Kurt Scholz war in den 1990ern Wiener Stadtschulratspräsident, Restitutionsbeauftragter der Stadt Wien und 16 Jahre lang Kolumnist der "Presse". Seit der Corona-Isolationswochen schreibt er wieder regelmäßig im Feuilleton der Zeitung. 30 Texte sind seit Mitte März unter demTitel "Für Zeiten wie diese" erschienen. Mit Anna Wallner lässt er die vergangenen Wochen Revue passieren. Spricht über die Philematologie, die Wissenschaft des Küssens, sein Schreiben in Coronazeiten und wie er zum Umgang mit Kultur- und Schulbetrieb in den vergangenen Wochen steht. Seine Kolumne im Feuilleton schreibt er jetzt wöchentlich weiter. Texte von Kurt Scholz finden Sie hier.

Kurt Scholz im "Presse"-Podcast-Studio.
Kurt Scholz im "Presse"-Podcast-Studio.Wallner

Folge 28 mit Ulrike Weise über Wien-Wahl und türkis-rote Streitfronten

In dieser Folge analysiert "Presse"-Innenpolitikexpertin Ulrike Weiser die aktuelle Streitfront zwischen dem türkisen Innenminister Karl Nehammer und dem roten Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Die Leiterin der "Presse am Sonntag" und stellvertretende Innenpolitik-Chefin blickt mit Anna Wallner auch auf die Wien-Wahl am 11. Oktober. Und es geht um den Vorfall im Kleinwalsertal und die Position der Wiener Grünen in den kommenden Wochen.

Ulrike Weiser von der "Presse".
Ulrike Weiser von der "Presse".Die Presse/Fabry

Folge 27: Mit Christian Seiler im Schwarzen Kameel

Am 15. Mai haben Österreichs Gastronomiebetriebe nach neuneinhalb Wochen wieder aufgesperrt. Noch am ersten, regnerischen Vormittag traf Anna Wallner den Autor und Gastronomieexperten Christian Seiler ("Alles Gute. Die Welt als Speisekarte", Echtzeit Verlag) auf Melange und Tee im Schwarzen Kameel unweit des Wiener Graben. Die beiden sprachen über die lange Pause für Wirtshäuser, Café und Restaurants und mit welchen Auflagen und Beschränkungen sie jetzt wieder öffnen. Was das für die Gäste bedeutet und wie die Esskultur in anderen Ländern damit zusammen passt. Japanische Sitznischen vermutlich ganz gut, Thailändische Garküchen eher weniger.

Zu Wort kommt auch gleich der Chef des Schwarzen Kameel, Peter Friese.

Christian Seiler beim Gespräch im Schwarzen Kameel.
Christian Seiler beim Gespräch im Schwarzen Kameel.Wallner

Folge 27: Mit Christian Seiler im Schwarzen Kameel

Am 15. Mai haben Österreichs Gastronomiebetriebe nach neuneinhalb Wochen wieder aufgesperrt. Noch am ersten, regnerischen Vormittag traf Anna Wallner den Autor und Gastronomieexperten Christian Seiler ("Alles Gute. Die Welt als Speisekarte", Echtzeit Verlag) auf Melange und Tee im Schwarzen Kameel unweit des Wiener Graben. Die beiden sprachen über die lange Pause für Wirtshäuser, Café und Restaurants und mit welchen Auflagen und Beschränkungen sie jetzt wieder öffnen. Was das für die Gäste bedeutet und wie die Esskultur in anderen Ländern damit zusammen passt. Japanische Sitznischen vermutlich ganz gut, Thailändische Garküchen eher weniger.

Zu Wort kommt auch gleich der Chef des Schwarzen Kameel, Peter Friese.

Folge 26: Es lebe der Sport - mit Presse-Sportchef Markku Datler:

Auch der Profisport in Österreich und der ganzen Welt steht seit Mitte März still. Am Wochenende nimmt immerhin die deutsche Bundesliga ihre Spiele wieder auf, wenn auch in leeren Stadien ohne Publikum. Am 2. Juni folgt die österreichische Bundesliga. In dieser Folge spricht Anna Wallner mit Markku Datler, dem Sport-Ressortleiter der "Presse". Er erzählt, wieso Geisterspiele im Fußball bisher als Strafe für die Mannschaften galten, dass man sich zumindest auf die Formel 1 in Spielberg im Juli freuen kann, aber sonst nicht mehr auf sportliche Großereignisse im Jahr 2020 hoffen sollte. 

Markku Datler im Zoom-Gespräch aus dem Home-Office.Privat

Folge 25 zum Muttertag: Bringt das Home-Office einen Geschlechter-Backlash?

Katharina Mader ist Ökonomin und Assistenzprofessorin am Institut für Heterodoxe Ökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien und sie untersucht aktuell in einer Studie die Auswirkungen der Coronakrise auf Familien und die Rollenverteilung zwischen Vätern und Müttern. In dieser Folge zum Muttertag spricht sie mit Anna Wallner über die Folge von wochenlangem Home-Office, Kinderbetreuung und Home-Schooling. So haben Männer eher ein Büro in ihren eigenen vier Wänden, Frauen arbeiten dafür am Sofa, am Küchentisch, am Esstisch und betreuen daneben häufiger die Kinder. Frauen arbeiten öfter Teilzeit, machen mehr unbezahlte Arbeit, sind häufiger alleinerziehend und arbeiten öfter in systemerhaltenden Berufen. Wo liegen die Gefahren der aktuellen Situation und gibt es, bei all den Backlash-Sorgen, auch Vorteile von Home-Office und Distance Work und Learning? Darum geht es in dieser Folge.

Schnitt und Musik: Georg Gfrerer.

>> „Presse"-Interview mit Katharina Mader.

>> Studie von Katharina Mader, an der man noch bis Dienstag, 12.5. teilnehmen kann.

Katharina Mader.
Katharina Mader.Pamela Rußmann

Schweden geht im Umgang mit dem Coronavirus einen anderen, international neugierig beachteten Weg. Geschäfte und Lokale sind offen, die Pflichtschulen auch, kaum jemand geht im öffentlichen Raum mit Maske. Christian Stichler ist ARD-Korrespondent in Stockholm und berichtet auch in der "Presse" und in der "Zeit im Bild" regelmäßig aus Schweden. In dieser Folge erzählt er Anna Wallner, wie die Schweden mit dem Virus umgehen und leben und wieso er selbst zwischendurch nicht an diesen Weg geglaubt hat. Sein jüngster Text für „Die Presse“ ist hier.  

Christian Stichler ist seit 2018 ARD-Korrespondent für Skandinavien in Stockholm.(c) AFTONBLADET / 84729 (MARCUS ERICSSON)

Folge 23 mit Künstlerin Philippa Galli alias Pippa:

Die Wienerin Philippa Galli ist Schauspielerin und macht als Pippa seit einigen Jahren Musik. Soeben hat sie ihre neue Single "Egal" veröffentlicht. In dieser Folge redet sie mit Anna Wallner über das Popgeschäft und Album veröffentlichen in Corona-Zeiten. Es geht um Gratis-Streams, die Single "Egal" mit Rapperin Nora Mazu, Dinge, auf die sie sich jetzt in der etwas freieren Zeit freut. Und Philippa Galli erzählt, wieso ihr Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek fast nach der vielen Kritik und Schelte aus der Kulturbranche zwischendurch fast ein bisschen leid getan hat. Schnitt und Mischung: Georg Gfrerer. Mehr zur Musik von Pippa unter: www.pippamusik.at

Philippa Galli im Zoom-Gespräch mit Anna Wallner.
Philippa Galli im Zoom-Gespräch mit Anna Wallner.Screenshot

Folge #22 zum 1. Mai: Mit Maria Maltschnig und Oliver Pink:

Folgt die SPÖ jetzt dem Motto "Mit der Krise aus der Krise?". Anna Wallner hat sich am Vorabend des 1. Mai auf den Rathausplatz begeben und dort mit Maria Maltschnig, der Direktorin der politischen Akademie der SPÖ (Karl-Renner-Institut) und mit Oliver Pink, Innenpolitikchef  der "Presse“, getroffen und darüber diskutiert, ob die Coronakrise ein Comeback für die Sozialdemokratie weltweit und die SPÖ und ihre aktuelle Chefin Pamela Rendi-Wagner bedeutet. Oliver Pink sagt eher: Nein! Denn für ihn sind die Konservativen aktuell die neuen Sozialdemokraten. Maria Maltschnig sagt: Doch, jetzt ist die Chance für die SPÖ, denn sie sind glaubwürdig und immer schon für Solidarität eingetreten. Zum Nachlesen: Gastkommentar von Pamela Rendi-Wagner, Leitartikel von Oliver Pink und ein Gastkommentar von Bernhard Görg.

Maria Maltschnig (mitte), Anna Wallner und Oliver Pink bei der Podcast-Aufnahme.Die Presse/Clemens Fabry

Folge 21: Pfingsten rettet uns noch kein Jahr

Jetzt ist es fix: Zu Pfingsten geht es wieder los für Österreichs Hotels, am 29. Mai dürfen sie wieder aufsperren. Aber noch ist nicht klar, welche Touristen aus dem Ausland kommen dürfen. "Da zählt jeder Tag, was fehlt ist eine Vision", sagt Hotellerie-Präsidentin Michaela Reitterer in dieser Folge. Sie spricht über die neuen Bestimmungen zu Mundschutz bis Abstandsregeln und die Schwierigkeiten der Branche. Und: Der Tiroler Reiseveranstalter Ambros Gasser erzählt, wieso sich er und seine Kollegen von der Regierung etwas im Stich gelassen fühlen. Der Tourismus wurde als erstes getroffen und wird am längsten darunter leiden. "Es wird wohl mindestens bis 2022 oder 2023 dauern bis wir wieder auf dem Niveau vor Corona sein wird", prognostiziert Michaela Reitterer die Zukunft für die Branche.

Michaela Reitterer.
Michaela Reitterer.Screenshot
Ambros Gasser.
Amrbos Gasser.Screenshot

Folge 20: Österreichs vergessene Kinder:

In dieser Folge geht es um jene gut 13.000 Kinder und Jugendlichen, die fremdbetreut werden, also bei Pfegeeltern, in Jugendheimen oder SOS-Kinderdörfern leben. Sie waren und sind zum Teil immer noch von den Besuchseinschränkungen durch die Coronamaßnahmen betroffen – und leiden so wie ihre Familien oftmals besonders darunter, dass der Gerichtsalltag und der Fristenlauf jetzt wochenlang im Pausenmodus waren.
Margreth Tews ist eingetragene Mediatorin und Konflikthelferin in Familienangelegenheiten. Sie betreut seit 22 Jahren Familien in schwierigen Situationen, hat für „Die Presse“ einen Gastkommentar zum Thema geschrieben, in dem sie unter anderem ein Kontaktrecht auch für  fremduntergebrachte Kinder fordert. In dieser Folge spricht sie mit Anna Wallner über dieses Problem und was man dagegen tun kann.

Margreth Tews.
Margreth Tews.Screenshot

Folge 19:

Peter Schlenke ist Transfusionsspezialist und Teil des Medizinerteams, dem es am Grazer Universitätsklinikum gelungen ist, einen 36-jährigen Covid-19-Patienten zu heilen und zwar durch Antikörper eines bereits genesenen Patienten. Schlenke erzählt Anna Wallner in dieser Folge, wie das schon lange bekannte Verfahren mit Blutplasma funktioniert und welche Erkrankten für diese Therapie in Frage gekommen und wer überhaupt als Plasma-Spender in Frage kommt.

Peter Schlenke
Peter SchlenkeScreenshot

Folge 18 über den Ölpreis:

Felix Picher kennen manche als Friedrich Pendl, so nennt er sich auf Twitter. Im analogen Leben ist er Tankstellenpächter und er erzählt Anna Wallner in dieser Folge, welche Auswirkungen der ins Negative gefallene Ölpreis auf Tankstellenbetreiber und uns Kunden hat. Außerdem erzählt Hannes Loacker, Fondsmanger und Rohölexperte bei Raiffeisen Capital Management, wie es zu dem historischen Sinkflug des US-amerikanischen Ölpreises auf Minus 20 US-Dollar pro Barrell kam und was das für den Weltmarkt, aber auch uns Kunden bedeutet und welche Rolle die OPEC spielt, die Organisation Erdöl-exportierender Länder hat ja ihren Sitz in Wien. Eine Folge über den dramatischen gesunkenen Ölpreis. Schnitt und Produktion: Georg Gfrerer.

Hannes Loacker.
Hannes Loacker.Screenshot

 

Alle bisherigen Folgen des „Presse"-Podcasts 1848 und der „Corona Diaries“ finden Sie hier.

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Der Podcast wurde entwickelt von Georg Gfrerer (Ton, Aufnahme, Schnitt) und Anna-Maria Wallner (Idee und Konzept).  

(red.)