Schnellauswahl
Kampfjets

Eurofighter: Die Tücken bei Tanners Manöver

Eurofighter Typhoon auf der ILA Berlin Air Show am 21 Mai 2014 ILA Berlin Air Show 2014
Ein Eurofighter Typhoon(c) imago/Martin M�ller (imago stock&people)
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Verteidigungsministerin erwägt eine Zivilklage gegen den Hersteller. Doch diese würde nicht so einfach werden.

Wien. „Meine Geduld ist jetzt nicht nur am Ende, sondern der Faden ist nun gerissen“, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Montag. Grund ist, dass Airbus nicht wie von Tanner gefordert zu einer Verhandlungsrunde mit der Finanzprokuratur (der Anwältin der Republik) und den Wehrsprechern der Parlamentsparteien kommen möchte. Nun will Tanner eine zivilrechtliche Klage gegen den Luftfahrtkonzern prüfen.
Airbus erklärte indes, für Gespräche offen zu sein. Man sei nur gegen das von Tanner vorgesehene Format. Überdies gebe es keine rechtliche Grundlage für eine Rückabwicklung des Eurofighter-Kaufvertrags oder Schadenersatz. Aber welche Chancen und Risken hätte eine Klage der Republik gegen Airbus nun?