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Tahini, Szechuanpfeffer und Dill: die Trendaromen der nächsten Zeit

Tahini
Tahini(c) imago images / Panthermedia (´Alex9500´ via www.imago-images.de)
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Bei Getränken führen derzeit Aromen wie Apfelessig, Matcha und Kombucha, in der Kategorie Süßes wird es demnächst öfter Sesampaste und zungenlähmenden Szechuanpfeffer geben.

Sesampaste (Tahini) für Eis, Kuchen und süße Drinks - das ist eine der Entwicklungen im Food-Bereich, die die beiden Trend-Kuratorinnen Nina Mohimi und Dani Terbu von der Coolinary Society aus Wien hervorheben. Ihren Social Food Trend Newsletter kann man übrigens hier abonnieren. „Laut Innova sind die am schnellsten wachsenden Geschmacksrichtungen bei Getränken Matcha, Apfelessig und Kombucha. Alle drei sind dem Better-for-me-Trend zuzuordnen“, heißt es ebendort in der aktuellen Ausgabe.

Mohimi und Terbu, die unter anderem Unternehmen im Bereich Business of Food beraten und sich dafür etwa regelmäßig in Los Angeles und anderen Metropolen umsehen, haben zig Branchenquellen untersucht, um einige Aromen zu identifizieren, die demnächst ihren großen Auftritt haben werden.

Für Süßes, so die Expertinnen, werden (nicht zuletzt auf Instagram) bald folgende Zutaten öfters verwendet werden beziehungsweise zu sehen sein: Zwetschke, Kardamom und Yuzu, sowie, „gerade im Entstehen“, Tahini (Sesampaste), Szechuanpfeffer und Datteln. „Tahini findet sich sehr oft in Eis oder Cremedessertoptionen als Abwechslung zu Salted Caramel“, so Nina Mohimi. „Die Sesampaste ergänzt sich bestens mit Fruchtzubereitungen und ist eine gute Alternative, weil sie gut vertragen wird. Ganz spannend ist auch die Kombination mit „Burnt”-Aromen, etwa „burnt banana".

In der Rubrik Pikantes seien etwa die thailändische Chili-Essig-Sauce Sriracha, Miso (auch österreichisches wie jenes aus Kürbiskernen oder Mohn des Labels Luvi Fermente sowie unsere gute alte Dille auf dem Vormarsch. Außerdem: die libanesische Kräutergewürzmischung Za’atar, Pastinake und Salbei. „Za'atar", hat Nina Mohimi beobachtet, „kommt vor allem bei Crackern zum Einsatz, besonders bei neuen glutenfreien Optionen als ,maskierende' Geschmackskomponente. Es ergänzt sich damit auch gut mit Hummus und Co."

(red.)