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Coronavirus

SPÖ-Kritik: Lockerung bei Wirtschaft, Kultur - aber was ist mit der Bildung?

Zwischen Home-Office und Home-Schooling: Familien würden aktuell enormem Druck ausgesetzt, findet die SPÖ. (Archivbild)Die Presse/Clemens Fabry
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Die SPÖ kritisiert die Prioritätensetzung von Türkis-Grün beim Wiederhochfahren nach dem Coronavirus-Shutdown. Es gebe Sicherheit für Baumärkte und Golfplätze - was aber sei mit den Familien und Kindern?

Die SPÖ hat am Freitag die Prioritätensetzung der türkis-grünen Regierung bei der Lockerung der durch die Coronakrise bedingten Einschränkungen bekrittelt. Während Baumärkte und Golfplätze öffnen dürfen, lasse die Regierung Familien weiter im Unklaren darüber, wann die Schulen wieder geöffnet werden, bemängelte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch.

Sorge um psychische Gesundheit der Kinder

"Die Familien brauchen Klarheit und Planungssicherheit. Doch die Regierung ist dazu trotz täglicher Pressekonferenzen nicht in der Lage, sondern stiftet Verwirrung und Unklarheit", so die Kritik des SPÖ-Geschäftsführers. Eltern versuchten seit Wochen, Home-Office, Kinderbetreuung, Haushalt und Home-Schooling unter einen Hut zu bringen, was sie - und besonders Alleinerziehende - vor riesige Probleme stelle und an die Belastungsgrenzen bringe.

Deutsch vermisst "klare Information" darüber, wann welche Schulstufen wieder öffnen. Kinder aus benachteiligten Familien leiden zudem häufig unter beengten Wohnverhältnissen. Schon jetzt warnten viele Experten vor den Folgen, die die Isolation und das Eingesperrtsein auf die Kinderpsyche haben könnten, so Deutsch.

(APA)