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Gastkommentar

Den 1. Mai zum Rebellensonntag machen

Die Presse (Clemens Fabry)
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Heute zittert kaum mehr jemand vor der Sozialdemokratie. Das sollte sich ändern.

Der traditionsreiche Tag der Arbeit jährt sich am 1. Mai zum 130. Mal. Im Jahr 1919 wurde dieser Tag zum allgemeinen Ruhe- und Festtag für jedermann, zum Staatsfeiertag. Bis zu diesem Zeitpunkt firmierte der Tag der Arbeit als „Rebellensonntag“, an dem Millionen von Arbeitern weltweit für Verbesserungen wie zum Beispiel den Acht-Stunden-Tag demonstrierten. Bei diesen Demonstrationen kam es auch zu blutigen Auseinandersetzungen, und die Bourgeoisie saß in ihren Villen und Bürgerhäusern und zitterte vor der neuen politischen Kraft, der Sozialdemokratie.