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Krise: Immobilien statt Aktien

imago images/Pacific Press Agenc
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Vorsorgewohnungen sind trotz Coronavirus gefragt. Eine gute Verkehrsanbindung, effizient genutzte Flächen und eine ansprechende Ausstattung machen es Vermietern leicht, Mieter zu finden.

Wien. Wenn die Börsen crashen und das Geld billig ist, sind Immobilien gefragt. Das war nach der letzten Krise so und dürfte auch diesmal kaum anders sein. „Was wir auch bei anderen Anbietern sehen, ist, dass es in der ersten Phase des Lockdowns eine Art Schockstarre gab“, sagt Harald Friedrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Liechtensteinischen Landesbank in Österreich. „Dann aber wollten die Leute ihr Geld noch schnell in Immobilien investieren.“ Virtuelle Besichtigungen machten es da allen Beteiligten leichter: „Denn die Kunden können sich umfassender vorinformieren und sich dann auf weniger Objekte konzentrieren“, so Friedrich. Klar ist: Der Bedarf nach leistbarem Wohnraum wird weiter anhalten, der Zuzug in die Bundeshauptstadt auch. „Möglicherweise wird diese Bewegung durch die Krise noch weiter verstärkt“, sagt Lars Fuhrmann, Chef der LLB Immo KAG.