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Stiftungen

Gemeinnützigkeit auf dem Prüfstand

(c) MGO (Marin Goleminov)
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Steuerliche Sonderregeln begünstigen gemeinnütziges Engagement, sie gelten aber nur noch bis Jahresende. Werden sie verlängert? Stifter hoffen darauf – und auf eine Ausweitung.

Wien. Über 1,1 Milliarden Euro haben Stiftungen in Europa während der Coronakrise für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt – etwa für Menschen in Notlagen, für die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung oder für den Gesundheits- und Bildungsbereich. Das ergab eine McKinsey-Studie („Reimagining European Philanthropy“) heuer im Juni. Zuwendungen, die erst im Sommer erfolgten, sind da noch nicht erfasst.

Und auch künftig wird private Hilfe gefordert sein – jetzt noch mehr als sonst. Auch heimische Stiftungen, die überwiegend von Privatpersonen und (Unternehmer-)Familien gegründet wurden, schütten pro Jahr geschätzte 50 bis 70 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke aus. Etwa zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit, für Menschen mit Behinderung, für Kunst, Kultur, Umweltschutz und Bildung und aktuell auch für Forschung und Hilfen im Zusammenhang mit der Coronakrise.