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Wien-Wahl

Neue Plakate: SPÖ legt Wahlkampf in Ludwigs Hände

WIEN-WAHL 2020: SPOe PLAKATPRAeSENTATION: NOVAK
Die neue Plakatserie der SPÖ präsentierte die Landesparteisekretärin und Wahlkampfmanagerin Barbara Novak.APA/HANS PUNZ
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Die Wiener SPÖ setzt bei den Sujets zur Wien-Wahl stark auf den Bürgermeister und die Themen Gesundheit, Arbeit, Bildung und Wohnbau.

Die SPÖ startet nun werbetechnisch ebenfalls in die heiße Wiener Wahlkampfphase und plakatiert ab sofort ihren Spitzenkandidaten: Rund um die Themen Gesundheit, Arbeit, Bildung und Wohnbau wird Bürgermeister Michael Ludwig in Szene gesetzt - wobei versichert wird, der jeweilige Bereich liege bei ihm in besten Händen.

"Unsere Gesundheit in sicheren Händen", "Unsere Arbeit in starken Händen", "Unsere Bildung in kompetenten Händen" und "Unser Wohnbau in sozialen Händen" lauten die vier Slogans, die Landesparteisekretärin und Wahlkampfmanagerin Barbara Novak am Montag präsentierte. Die dazugehörigen Bildmotive zielen allein auf Ludwig ab, der in jeweils passenden Settings - also in einem Krankenhaus, vor einer Werkstätte, in einer Schule und vor einer Baustelle - abgelichtet wurde.

In der Coronakrise, die in den vergangenen Monaten so gut wie jeden Lebensbereich geprägt habe, sei eines klar geworden: "Unser Wien ist bei Bürgermeister Dr. Michael Ludwig in besten Händen", schwärmte Novak. Er habe in Zeiten wie diesen eine "sehr ruhige, sachliche und geschickte Politik" an den Tag gelegt, um die negativen Folgen der Pandemie für die Betroffenen abzumildern.

Kein großer Auftakt

Das Virus hat freilich auch Auswirkungen auf den Wahlkampf selbst. So verzichten die Sozialdemokraten dieses Mal auf Großevents. Statt eines pompösen Auftakts erfolgt der offizielle Startschuss für das Laufen um Stimmen folglich nur in kleinem Rahmen - und zwar am morgigen Dienstagmittag in der kürzlich neu eröffneten "Libelle" im Museumsquartier. Den Wahlkampf selbst will die SPÖ fair gestalten. Novak appellierte dabei an die politische Konkurrenz, ebenfalls auf gegenseitige Demütigungen und Untergriffe zu verzichten.

(APA)