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Kaiserschnitt

Die Angst vor der natürlichen Geburt

Viele Frauen entscheiden sich für einen Kaiserschnitt, weil sie sich unsicher fühlen, Angst vor Kontrollabgabe und Schmerzen haben. Dabei kann man die Sorgen im Vorfeld oft ausräumen – und auch eine Sectio ist nicht risikofrei.

Schon früh in ihrer ersten Schwangerschaft begann Nina, sich mit dem Thema Geburt auseinanderzusetzen. Sie sprach mit Freundinnen darüber, hörte schöne und schaurige Geschichten, kaufte sich einschlägige Literatur und googelte sich durch Gesprächsforen werdender Mütter. Die Wochen vergingen, der errechnete Geburtstermin rückte näher. Die Nervosität wuchs, und mit ihr auch die Angst vor dem großen Ereignis: Was, wenn das Baby im Geburtskanal stecken bleibt und keine Luft bekommt? Wenn während der Geburt aus einem gesunden Kind ein beeinträchtigtes wird?

Doch vorerst passierte – nichts. Das Baby ließ sich Zeit; die gynäkologischen Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten. Nina solle der Natur ihren Lauf lassen und in Ruhe auf das Einsetzen der Wehen warten. Doch die werdende Mutter wollte nicht mehr. Zu beschwerlich war die Schwangerschaft; erst Übelkeit, dann Kurzatmigkeit und Sodbrennen. Sie wartete drei weitere Tage, schließlich entschied sie sich für eine Geburtseinleitung.