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Am liebsten kommunizierte Trump mit seinen Anhängern (Bild) über Twitter.
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Soziale Medien

Die neue Macht von Facebook & Co.

Die Blockade Donald Trumps auf sozialen Medien hat eine heftige Debatte losgetreten: Es geht um Meinungsfreiheit, Zensur, Anstiftung zu Gewalt – und Opportunismus.

Mitte November, die US-Wahl war gerade geschlagen und Joe Biden zum Sieger erklärt worden: Vier Stunden lang sollte das Hearing von Mark Zuckerberg und Jack Dorsey dauern, der Senat hatte die Chefs von Facebook und Twitter vorgeladen. Zur Debatte stand die Macht der sozialen Medien, die Einschränkung der Meinungsfreiheit – sowie der Beitrag Facebooks und Twitters zu Gewalt, Mord und Totschlag. „Sind Sie besorgt, dass Falschinformationen, etwa Donald Trumps Aussagen zur Wahl, Gewalt auslösen könnten?“, frage die demokratische Senatorin Dianne Feinstein Mark Zuckerberg. „Ich bin sehr besorgt“, erklärte der Facebook-Gründer. Und fügte hinzu: Das Konto des US-Präsidenten werde er trotzdem nicht sperren lassen.