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Hände weg von Sigi Maurers Stinkefinger

Sigi Maurers Botschaft an ihre Hassposter wurde von der FPÖ zweckentfremdet.
Sigi Maurers Botschaft an ihre Hassposter wurde von der FPÖ zweckentfremdet.
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Der OGH schiebt der Verwendung des Bildes einen Riegel vor. Die FPÖ durfte das Foto der Grünen-Politikerin nicht zu einem anderen Thema verwenden.

Wien. Es ist eines der meistgeteilten Bilder der vergangenen Jahre: Die grüne Politikerin Sigrid Maurer sitzt auf einem Sessel, in der rechten Hand hält sie ein Glas Sekt, mit der linken zeigt sie den Stinkefinger. Das im November 2017 von Maurer auf Twitter gepostete Bild wurde von manchen zwar als Botschaft zum damaligen Abschied der Grünen aus dem Parlament gedeutet. Maurer betont aber, das mit dem Zusatz „to the haters with love“ online gestellte Foto sei eine Botschaft gegen ihre Hassposter gewesen. Juristisch galt es nun vor allem eines zu klären: Muss Maurer es sich gefallen lassen, dass das Foto in anderem Zusammenhang zur politischen Kritik an ihr verwendet wird?