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Analyse

Die Breitband-Milliarde kommt aus Brüssel

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Auch für Online-Sportkurse ist schnelles Internet essenziell.imago images/Joerg Boethling
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Bis 2030 sollen alle Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein.Die Regierung stockt die versprochene Breitbandmilliarde mit EU-Geldern auf. Reichen wird das nicht.

Wien. Wochenlang musste sich die türkis-grüne Koalition dafür kritisieren lassen, dass das Land keinen Plan habe, wie es die 3,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern aus dem Wiederaufbau-Fonds der Europäischen Union abholen wolle. Und jetzt geht plötzlich alles ganz schnell: 891 Millionen Euro an Mitteln aus dem EU-Fonds will die Republik nun für den Breitbandausbau in entlegeneren Gebieten verwenden. Der Antrag sei bereits in Brüssel, das Geld werde fließen, versichert die Regierungsspitze. Dazu kommen noch einmal gut 500 Millionen aus den Erlösen der jüngsten Frequenzauktionen und aus dem Budget. In Summe stünden damit bis zum Jahr 2026 rund 1,4 Milliarden Euro an „frischem Kapital“ bereit, deren Verwendung „ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes“ seien, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag.