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Schweizer Börse

Tojners Montana Aerospace plant Börsengang für 400 Millionen Euro

Michael Tojner (Archivbild)
Michael Tojner (Archivbild)(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Das Geld soll unter anderem für das künftige "organische und smarte anorganische Wachstum" eingesetzt werden.

Der österreichische Investor Michael Tojner will mit seinem Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace an die Börse. Wie das Unternehmen am Freitag in der Früh mitteilte, soll durch die Kotierung an der Schweizer Börse (SIX) ein Primärerlös von rund 400 Millionen Euro erzielt werden. Das Geld soll unter anderem für das künftige "organische und smarte anorganische Wachstum" eingesetzt werden.

Weitere Ziele seien die Ausweitung des Kunden-, Technologie- und Produktportfolios, die Integration der Wertschöpfungskette sowie "die Erweiterung der Fähigkeiten der Gruppe, die wachsenden Ansprüche ihrer Kunden selbst in schwierigen Märkten zu erfüllen". Das Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 28 Standorten auf vier Kontinenten.

„Restart“ nach Corona

Bei der Präsentation des Quartalsberichts von Tojners Industriegruppe Montena Tech hatte es in der Vorwoche geheißen, dass das Vorjahr auch für Montana Aerospace "sehr herausfordernd" gewesen sei. Zugleich betonte das Unternehmen, dass man sich mit einem "Rekordinvestitionsprogramm" für den "Restart" nach der Coronakrise aufstellen wolle. In den vergangenen drei Jahren seien insgesamt knapp 500 Millionen Euro in neue Maschinen, Gebäude, Prozesse und Kompetenzen investiert worden.

Gegen Tojner wird wegen mehrerer Verdachtsmomente ermittelt.

(APA)