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Luftfahrt

Airlines drängen auf Öffnung des Flugbetriebs in die USA

Archivbild einer United-Airlines-Maschine beim Start in New York.
Archivbild einer United-Airlines-Maschine beim Start in New York.REUTERS
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"Menschen, die vollständig geimpft sind, sollten keinen Einschränkungen mehr unterliegen (...)“, fordert der Dachverband der Fluggesellschaften IATA.

Der Dachverband der Fluggesellschaften (Iata) ist enttäuscht, dass Flugreisen zwischen den USA und Europa trotz relativ hoher Impfquoten auf beiden Seiten nicht wieder möglich sind. "Das Infektionsrisiko im internationalen Reiseverkehr ist sehr klein", sagte Iata-Chef Willie Walsh am Mittwoch am Sitz der Verbands in Genf.

"Menschen, die vollständig geimpft sind, sollten keinen Einschränkungen mehr unterliegen. (...) Ich würde der US-Regierung nahelegen, die internationalen Flugverbindungen, vor allem nach Europa, schnell wieder freizugeben."

EU für Öffnung bereit, USA verlängern Beschränkungen

Die USA haben diese Woche beschlossen, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Staaten vorerst nicht aufzuheben. Als Grund nannte die Sprecherin des Weißen Hauses die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. Die EU-Staaten hatten dagegen bereits im Juni grundsätzlich entschieden, Beschränkungen für Reisende aus den USA und anderen Ländern wieder aufzuheben. Deutschland erlaubte daraufhin Einreisen unter anderem aus den USA "zu allen zulässigen Aufenthaltszwecken einschließlich Tourismus".

Insgesamt lag das Fluggeschäft über den Nordatlantik im Juni noch 73 Prozent unter dem Niveau von Juni 2019, wie IATA-Chefökonomin Ezgi Gulbas sagte. Die Strecken sind für die Airlines besonders wichtig. Für US-Fluggesellschaften sei Europa der wichtigste Markt mit 30 Prozent der Einnahmen, für europäische Airlines ist der US-Markt der wichtigste mit knapp 15 Prozent der Einnahmen.

Das Frachtgeschäft ist dagegen nach Angaben der Iata ein Lichtblick. Es lag im Juni acht Prozent über dem Vergleichsmonat vor der Krise, Juni 2019. Das Inlandsgeschäft lag 33,1 Prozent unter dem Niveau von 2019, das internationale Geschäft 85,8 Prozent.

(APA/dpa)