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Salzburger Festspiele

Hofmannsthals Ausflug in die nordische Mystik

So lieben viele Klassiker ihre Mädchen: rein, weise und unerschütterlich in der Pflege des Partners. Lea Ruckpaul als Anna in „Das Bergwerk zu Falun“.APA/BARBARA GINDL
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„Das Bergwerk zu Falun“ wird kein Schlager – obwohl Jossi Wieler und sein Ensemble vieles versuchten, um das Drama ans Licht zu holen.

Es kracht, Steine und Staub rieseln herab. Die Bühne ist mit Schalsteinen bedeckt, die übereinander geworfen oder zum Mauerbau verwendet werden. Doch hier geht es nicht um aktuelle Problematiken wie Krieg, Flüchtlingskrise oder Naturkatastrophen. Die Geschichte, die bei den Salzburger Festspielen im Landestheater erzählt wird, ist alt: Ein junger Mann wird bei einem Bergwerksunglück verschüttet und – vollständig konserviert – nach langer Zeit entdeckt. Seine Braut, mittlerweile eine Greisin, erkennt ihn und sinkt mit ihm beglückt ins Grab.