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Das Bad in der Erkältungszeit

Der 7. Oktober ist Internationaler Tag der Badewanne. Zeit um aufzuklären, ob Erkältungsbäder dem immungeschwächten Körper wirklich Gutes tun.

Es ist Herbst und alles schnupft, hustet und schleimt. Parallel dazu ist Tag der Internatioaler Tag der Badewanne. Gleich zwei Gründe, um sich anzuschauen, wie Bad und Erkältung zusammengehen.

Warmen Bädern werden diverse Effekte zugeschrieben. Durch die hohe Temperatur des Wassers nimmt die Durchblutung der Haut und Muskeln Fahrt auf. Parallel dazu entspannt sich die sogenannte glatte Muskulatur, das sind jene Muskeln, die in den Wänden der Hohlorgane sitzen, auch etwa in jenen der Atemwege. Das führt zur Reduktion von Gliederschmerzen, die vor allem anfänglich eines grippalen Infekts auftreten können. Bäder können geschwächte Körper allerdings ebenso strapazieren.

Richtige Praxis

Wie so oft im Leben ist es auch bei Erkältungsbädern eine Frage des Zeitpunkts. Bäder sind im Frühstadium grippaler Infekte sinnvoll. Kalte Füße, Halskratzen und Nasekribbeln sind oft Vorboten, bei denen es sich lohnt ein Bad zu nehmen. Bei fortschreitender Erkältung, Schwindelgefühl und Fieber etwa, warnen Mediziner vor der heißen Wanne. Die hohe Temperatur kann für den Körper durchaus eine zusätzliche Belastung darstellen.

Was die Temperatur des Wassers betrifft, so sollte diese zwischen 36 und 38 Grad liegen. Optimal ist es in die lauwarme Wanne zu steigen und nach und nach heißes Wasser einfließen zu lassen. Eucalypthus-, Kiefernadel- und Thymianöl kurbeln den Kreislauf zusätzlich an und können so zur Gesenung beitragen. Auch Salbei und Pfefferminze wirken wohltuend auf die Atemwege. Für ein kreislaufschonendes Baden empfiehlt es sich, die Wanne nur so weit zu füllen, dass Schultern und Knie noch aus dem Wasser ragen. Länger als zwanzig Minuten sollte nicht gebadet werden.

Stunde danach

Nach einem warmen Bad heißt es, sich zu erholen. Sich warm eingepackt in die Waagrechte zu begeben - für mindestens ein bis zwei Stunden - scheint hier die beste Option zu sein. So können sich Blutdruck und Kreislauf langsam wieder einpendeln.

(evdin)