Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Der tägliche Nachrichten-Podcast der »Presse«.

Unleistbares Wohnen: Enteignungen sind keine Lösung

Demonstranten protestieren gegen zu hohe Mieten.
Demonstranten protestieren in Berlin Mitte September gegen zu hohe Mieten. Zwei Wochen später stimmte eine Mehrheit der Berliner dafür, große Immobilienunternehmen zu enteignen.(c) imago images/Future Image (Jean MW via www.imago-images.de)
  • Drucken

In Großstädten explodieren die Mieten, die Wohnungsnot spitzt sich immer mehr zu. Warum die Berliner Enteignungspläne nach hinten losgehen könnten und warum man sich auch nach dem Wahlsieg der Grazer Kommunisten in Österreich nicht vor der Enteignungskeule fürchten muss.

Mehr zum Thema:

Nirgends wird die Debatte über leistbare Wohnungen so emotional geführt, wie in der deutschen Hauptstadt. Am 26. September stimmte eine Mehrheit der Berliner für die Enteignung großer Immobilienkonzerne. Damit muss die neue (voraussichtlich) rot-grün-rote Berliner Stadtregierung gleich zu Beginn ein heikles Thema anpacken, erzählt "Presse"-Deutschland-Korrespondent Christoph Zotter. Das Problem der teuren Mieten würden Enteignungen aber ohnehin nicht lösen.

Die Schaffung von leistbarem Wohnraum ist auch in Österreichs Städten ein Thema. Nach dem Wahlsieg der Kommunisten in Graz fürchten manche, dass das Enteignungsgespenst nun auch bei uns die Runde machen könnte. Diese Sorge ist aber unbegründet, sagt "Presse"-Wirtschaftsredakteurin Hedwig Schneid im Gespräch mit David Freudenthaler. In Wien und Graz gibt es einen hohen Anteil an gefördertem Wohnbau - um den städtischen Wohnraum weiterhin leistbar zu halten, braucht es aber auch andere Lösungsansätze.

Mehr dazu:Wie leicht kann man Immo-Besitzer enteignen?

Wir sind beim Podcast-Award von k.at in der Kategorie „Podcasts zum Frühstücken“ in der Endauswahl. Bis 26. Oktober kann man für „Presse Play“ stimmen. Es würde uns freuen, wenn Sie mithelfen, dass wir gut abschneiden. Zur Abstimmung und allen Informationen geht es hier.

Alle weiteren Podcast-Folgen finden Sie unter https://www.diepresse.com/Podcast

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auf Feedback und Kritik unter podcast@diepresse.com

„Presse Play - Was wichtig wird" ist der Nachrichten-Podcast der österreichischen Tageszeitung "Die Presse". Er erscheint fünf Mal die Woche, von Dienstag bis Samstag, jeden Morgen um 6 Uhr. Gastgeberin ist Anna Wallner.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/Aaron Olsacher/ www.audio-funnel.com.
Grafik: David Jablonski.