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Covid-19

Kontaktverfolgung wird wegen Omikron überarbeitet

(c) Getty Images (Thomas Kronsteiner)
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Geimpfte Personen im gleichen Haushalt mit Infizierten könnten nicht mehr als Kontaktperson der Kategorie 2, sondern wieder als K1 eingestuft werden. Somit müssten sie ebenfalls für mindestens zehn Tage in Quarantäne.

Aufgrund der neuen Corona-Virusvariante Omikron werden gerade die Empfehlungen für die behördliche Vorgangsweise zur Sars-CoV-2-Kontaktpersonenverfolgung überarbeitet. Das Gesundheitsministerium bestätigte damit am Donnerstag einen Bericht der "Kronen Zeitung". Details wollte das Ministerium nicht nennen, diese würden dann nach Fertigstellung der Empfehlungen öffentlich kommuniziert.

Spekuliert wird allerdings, dass geimpfte Personen im gleichen Haushalt mit Infizierten nicht mehr als Kontaktperson der Kategorie 2, sondern zu sogenannten K1 werden, schreibt die "Krone". Der Grund ist die Häufung der Ansteckungen im eigenen Haushalt.

Behörden dürfen bereits strenger vorgehen

Laut Ministerium würden bereits jetzt von Fall zu Fall von den Behörden individuell entschieden und eventuell strengere Maßnahmen ergriffen. Aufgrund von bestimmten Umständen - etwa der Kontakt zu Superspreadern oder jetzt durch die Omikron-Variante - konnten bereits jetzt geimpfte Kontaktpersonen im gleichen Haushalt zu K1 ernannt werden, was bedeutet, dass sich diese Personen ebenfalls für mindestens zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Ein Freitesten ist erst frühestens ab dem fünften Tag möglich.

Nach Gesprächen zwischen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und den Bundesländern werde dieser Richtwert für die Behörden nun angepasst. Laut Ministerium würde dies laufend geschehen, etwa nach dem Auftauchen der Delta-Variante und der Zulassung der Impfung.

(APA)