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Coronavirus

2859 Neuinfektionen, aber 64 Todesfälle

++ THEMENBILD ++ CORONA: STEIERMARK BEENDET LOCKDOWN / OeFFNUNG DES HANDELS
Seit dem Lockdown-Ende am Montag ist vielerorts das Einkaufen wieder möglich.APA/ERWIN SCHERIAU
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Die Zahl der Neuinfektionen (2859) und der Corona-Patienten in Krankenhäusern sinkt, die Zahl der Verstorbenen ist weiterhin hoch. 2386 Corona-Patienten werden derzeit in Spitälern behandelt, 565 davon auf den Intensivstationen.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sinkt weiter und ist heute so niedrig wie zuletzt Ende Oktober. Die Ministerien melden seit gestern 2859 Neuinfektionen in Österreich. Vor einer Woche waren es noch 4233. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage sinkt damit auf 3961. Auch die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern bildet mit 310,4 den Abwärtstrend ab.

Mit 565 müssen immer noch sehr viele Schwerkranke Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, doch auch hier werden es immer weniger. Vor einer Woche lagen österreichweit noch 670 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen. In den Krankenhäusern werden derzeit insgesamt 2386 Patienten behandelt, das sind um 65 weniger als am Vortag und um 729 als vor einer Woche.

Die Zahl der Todesfälle ist hingegen weiterhin hoch. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 64 mit einer Covid-19-Infektion verstorbene Personen gemeldet, das liegt deutlich über dem Sieben-Tage-Schnitt von täglich 51,6. In den letzten sieben Tagen waren insgesamt 361 Todesopfer zu beklagen. Insgesamt hat die Pandemie bisher in Österreich 13.282 Opfer gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 148,7 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Höchste Inzidenz in Vorarlberg

In Wien werden heute 490 Neuinfektionen gemeldet, nur in Oberösterreich waren es mit 633 noch deutlich mehr. In Niederösterreich sind es 465, in Tirol 311, in der Steiermark 307, in Vorarlberg 263, in Kärnten 210, in Salzburg 122 und im Burgenland 58.

Mit 596,9 hat Vorarlberg die mit Abstand höchste Sieben-Tages-Inzidenz. Es ist das einzige Bundesland mit einer Inzidenz über 500. Die zweithöchste Inzidenz hat Kärnten (414,3), die dritthöchste Oberösterreich (344,2). Die niedrigste Inzidenz hat das Burgenland (206,8), zuvor meldete wochenlang Wien (223,9) die niedrigste Inzidenz der neun Bundesländer.

0,6 Prozent der PCR-Tests positiv

Österreichweit wurden 61.583 aktive Corona-Fälle gezählt, um 3.211 weniger als am Tag zuvor. Seit Pandemiebeginn stieg die Zahl der positiv getesteten Fälle somit auf 1.235.063. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.160.198 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 6.006 als wieder gesundet.

In den vergangenen 24 Stunden wurde erneut eine hohe Anzahl an Corontests durchgeführt und gemeldet, insgesamt 693.338 PCR- und Antigen-Schnelltests. Davon waren 497.872 aussagekräftige PCR-Tests. Alles in allem steht man nun bei 147.880.062 durchgeführten Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,6 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert lag unter dem Schnitt der vergangenen Woche, als durchschnittlich 1,1 Prozent positiv ausgefallen waren.

68,61 Prozent mit gültigem Impfschutz

Derzeit haben 6.128.861 Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Das entspricht 68,61 Prozent der Bevölkerung. 6.485.033 Personen (72,60 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten, 2.919.354 (32,68 Prozent) bereits die dritte.

Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 63,7 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 69,1 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 73 Prozent. 75,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 86,6 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,1 Prozent und die Gruppe 85plus 85,8 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre wurden 1,4 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 74,1 Prozent. In Niederösterreich haben 70,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 68,8 Prozent. Nach Wien (67,7), Tirol (67,4), Vorarlberg (65,8), Kärnten (65,4) und Salzburg (65,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 64,2 Prozent.

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(red./APA)