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Quergeschrieben

Mit Kickl und Ludwig im Rückwärtsgang in die Zukunft

Herbert Kickl macht bei der Demonstration am letzten Wochenende Stimmung gegen die Impfpflicht.
Herbert Kickl macht bei der Demonstration am letzten Wochenende Stimmung gegen die Impfpflicht.REUTERS
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Retro-Politik ist jetzt ein Modewort geworden: Die Landeshauptleute bestimmen, FPÖ-Chef Kickl klopft Sprüche, in Nehammer werden große Erwartungen gesetzt.

Seit dem sogenannten Achensee-Moment in der Nacht vom 18. 11. auf den 19. 11. ist in den vergangenen Wochen viel von Retro-Politik die Rede. In dieser Novembernacht haben eine Landeshauptfrau und acht Landeshauptmänner dem Zwischenzeit-Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein gezeigt, wo der „Bartel den Most holt“, was so viel heißt wie: Den Vertretern der Bundesregierung wurde unmissverständlich klargemacht, „wo es langgeht“. Dabei hat die Redewendung rein gar nichts mit Most als Getränk oder dem Tiroler Lokalkolorit zu tun, sondern stammt aus dem Jiddischen. Nur so nebenbei.

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Ab der Regierungsumbildung unter dem designierten ÖVP-Chef Karl Nehammer wurde Retro-Politik so richtig zum Modewort in der Beurteilung der Geschehnisse und meint eine absichtlich rückwärtsgewandte Politik. Auf ÖVP-Seite war das eine Methode, welche die Partei jahrelang an den Rand des Abgrunds geführt hat.