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Rückblick

Für Euro-Anleger ist heuer fast alles gestiegen

General view of headquarters of the European Central Bank in Frankfurt
Der Euro hat zum US-Dollar deutlich nachgegeben. Grund ist die Aussicht, dass die US-Notenbank Fed schneller von ihrer lockeren Geldpolitik abgehen dürfte als die Europäische Zentralbank (im Bild).REUTERS
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Die Erholung von der Coronakrise hat sich auch heuer fortgesetzt. Da gleichzeitig der Dollar aufgewertet hat, konnten Anleger aus der Eurozone zusätzlich zu ihren Aktienkursgewinnen auch noch Währungsgewinne lukrieren.

Dass sich die Aktienmärkte im Vorjahr so schnell von der Coronakrise erholt haben, hat schon viele überrascht. Doch auch heuer legten die Börsen ein Rekordhoch nach dem anderen hin. Die Coronakrise hat die Digitalisierung vorangetrieben, vielen Unternehmen geht es gut, die Gewinne sprudeln. Die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus, weltweite Lieferengpässe, steigende Preise, ein hartes Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Technologiekonzerne – all das hat an den Märkten vorerst nur kleine Schwankungen ausgelöst.

Der Euro hat allerdings zum US-Dollar deutlich nachgegeben. Grund ist die Aussicht, dass die US-Notenbank Fed schneller von ihrer lockeren Geldpolitik abgehen dürfte als die Europäische Zentralbank (EZB). In den USA dürfte es bereits im nächsten Jahr drei Zinserhöhungen geben. Doch auch der stärkere Dollar hat für europäische Anleger positive Aspekte: Wenn sie etwa US-Aktien halten, können sie sich neben Kursanstiegen auch noch über Währungsgewinne freuen. Aus Sicht von europäischen Anlegern liegt heuer nahezu alles im Plus: Aktien, Kryptowährungen und sogar Gold. In Dollar hat das glänzende Edelmetall heuer nachgegeben.