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Virus-Mutation

Bereits 4691 Omikron-Fälle in 28 Ländern in EU und EWR

Ein Archivbild aus dem Universitätsklinikum Magdeburg in Ostdeutschland.
Ein Archivbild aus dem Universitätsklinikum Magdeburg in Ostdeutschland.(c) APA/AFP/RONNY HARTMANN (RONNY HARTMANN)
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Laut EU-Gesundheitsbehörde ECDC gibt es 80 bestätigte Fälle in Österreich. Norwegen und Dänemark liegen in der Omikron-Statistik vorne. Bisher ist aber kein Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Mutante bekannt.

Seit vergangenem Donnerstag bis einschließlich Sonntag sind in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1533 weitere Fälle der besorgniserregenden Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Anzahl der eindeutig nachgewiesenen Omikron-Fälle auf insgesamt 4691 erhöht. Das gab die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Montag auf ihrer Website bekannt.

Bestätigte Fälle werden mittlerweile aus 28 Ländern gemeldet, wobei Österreich in dem ECDC-Report mit 80 Omikron-Nachweisen (Stand 12. Dezember laut AGES, Anm.) Erwähnung findet. In absoluten Zahlen die meisten Fälle der sich ausbreitenden SARS-CoV-2-Variante gibt es der EU-Behörde zufolge in Norwegen mit 2060. Nachdem Norwegen bekannt egeben hatte, dass zuvor vermutete Omikron-Fälle nun als bestätigt gelten, zählt die ECDC nunmehr beide Kategorien - auch die wahrscheinlichen - zu den bestätigten. Dänemark meldete bisher 726 Omikron-Fälle, die durch Ganzgenomsequenzierung bestätigt wurden - dazu sind jedoch weitere 14.726 auf variantenspezifischen PCR-Tests fußende Verdachtsfälle bekannt.

Infektionsverlauf milde - aber Datenmenge noch gering

Laut ECDC führen nach aktueller Datenlage die meisten Infektionen mit der Omikron-Variante zu einem asymptomatischen oder milden Verlauf. Innerhalb der EU bzw. EWR wurden bisher keine Todesfälle im Zusammenhang mit Omikron gemeldet. "Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu bewerten, da die Zahl der bestätigten Fälle zu gering ist, um zu verstehen, ob sich das klinische Spektrum von Omikron von dem der zuvor entdeckten Varianten unterscheidet", gibt allerdings die EU-Behörde in diesem Zusammenhang zu bedenken.

Die ersten Omikron-Infektionen waren reisesassoziiert - die Variante hatte sich vom Süden Afrikas aus über den Erdball verbreitet. Mittlerweile wird eine zunehmende Zahl von Fällen gemeldet, bei denen die Infektionsquelle eindeutig in Europa liegt und sich das Virus in Form von Clustern ausbreitet.

(APA)