Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Pandemie

Omikron-Welle: Hoffnung auf Winter ohne Überlastung der Spitäler wächst

++ THEMENBILD ++ CORONA: WINTERSPORT / SKI / SKIFAHREN / TOURISMUS / FREITZEIT
Die Touristiker haben die Wintersaison noch nicht aufgegeben und hoffen weiterhin auf eine stabile Lage. Hoffnungen, die nicht unberechtigt sind.APA/BARBARA GINDL
  • Drucken

Trotz bevorstehender Höchstzahlen bei den Neuinfektionen stehen die Chancen gut, dass die Normal- und Intensivstationen in den kommenden Monaten nicht an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Darauf lassen Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern schließen.

In Ländern wie etwa Frankreich und Großbritannien, die sich auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle befinden oder diesen schon hinter sich haben, kam es zwar zu einer starken Belastung der Spitäler, nicht aber zu einer Überlastung. Beobachtungen, die für Österreich von großer Relevanz sind, schließlich steht eine ähnliche Entwicklung ganz Europa bevor.

Selbstverständlich sind Gegenüberstellungen einzelner Länder immer nur bedingt zulässig, weil Faktoren wie Altersstruktur, Impfquote, Grad der natürlichen Immunisierung in der Bevölkerung sowie Maßnahmen zur Kontaktreduktion berücksichtigt werden müssen. Allerdings zeigen Untersuchungen auf der ganzen Welt die gleiche Tendenz – Omikron ist ansteckender, entzieht sich der Immunantwort und führt zu einem rascheren Ausbruch der Krankheit, verursacht aber deutlich seltener schwere Verläufe als die zuvor dominierende Deltavariante.

Was die Hoffnung nährt, dass die Belegung der Normal- und Intensivbetten kein Niveau erreicht, das eine Verschärfung der Regeln zur Verlangsamung der Virus-Ausbreitung notwendig macht.