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EU-Aufbaufonds

Die Visegrad-Staaten profitieren vom Aufbaufonds und Österreich nascht mit

Polen plant einen größeren Anteil der Gelder aus dem EU-Aufbaufonds in erneuerbare Energien zu stecken als die anderen Visegrad-Staaten. In Ungarn soll ein beträchtlicher Teil der Gelder ins Gesundheitswesen investiert werden.Reuters
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Obwohl die Wirtschaft der Visegrad-Staaten vergleichsweise gut durch die Pandemie kam, gehören die vier Länder zu den Profiteuren des EU-Aufbaufonds. Österreich profitiert davon, zeigt ein neues WIIW–Papier.

Wien. In den vier Visegrad-Staaten Polen, Tschechien, Ungarn und Slowakei ist die Wirtschaft während der Pandemie deutlich weniger stark eingebrochen als im EU-Schnitt. Dennoch gehören die osteuropäischen Staaten zu den Profiteuren des europäischen Aufbaufonds, wie ein neues Papier des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) zeigt. Demnach könnten die Mittel der EU bis 2025 in Tschechien das Wachstum um jährlich 0,62 Prozentpunkte anschieben, in der Slowakei um 1,42 Prozentpunkte.

Aber auch die eng mit Osteuropa verwobene österreichische Wirtschaft kann demnach an den Investitionen in den Visegrad mitnaschen, das WIIW prognostiziert einen Wachstumsschub von jährlich 0,33 Prozentpunkten. Und da sind die heimischen Projekte, die aus den Mitteln das Aufbaufonds finanziert werden sollen, noch gar nicht eingerechnet.