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FPÖ

Steirischer FPÖ-Parteitag: Kunasek mit 96,6 Prozent wiedergewählt

Ziel sei es, wieder in der Landesregierung vertreten zu sein, sagt Mario Kunasek. Er forderte den Rückzug von VP-Landeshauptmann Schützenhöfer.

Beim 35. Landesparteitag der steirischen FPÖ am Samstag in Graz ist Mario Kunasek mit 96,6 Prozent der Stimmen als Parteichef bestätigt worden. Ziel sei es, wieder in der Landesregierung vertreten zu sein, so der 45-Jährige. Er forderte den Rückzug von Landeshauptmann Schützenhöfer (ÖVP). Jemand, der "meint, dass ungeimpfte Menschen schäbig sind, der meint, manche muss man halt bei der Impfung zum Glück zwingen, der ist ja ohnehin in Wahrheit nicht tragbar und ist abzulösen."

Kunasek betonte auch die intensive Arbeit auf Landesebene: "Wir liegen klar an der Spitze der Landtagsfraktionen und sind alles andere als eine monothematische Partei. Das ist auch gut so, schließlich stellen wir weiterhin den Anspruch, mitzuregieren und die Steiermark positiv zu verändern", betonte Kunasek. Die FPÖ Steiermark habe bewiesen, dass sie nicht nur "eine hervorragende Oppositionspartei ist, sondern auch regieren kann. Ohne unseren unermüdlichen Einsatz als Kontrollpartei im Landtag Steiermark würde es keine ernsthafte politische Auseinandersetzung mit landespolitischen Themen geben. Unser Ziel war, ist und bleibt der Einzug in die Landesregierung."

Auch Kickl teilt aus

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl hob ebenfalls die Leistungen der Freiheitlichen in der Steiermark in den letzten Jahren hervor. Kickl kritisierte das Vorgehen der türkis-grünen Bundesregierung in mehreren Bereichen. In seinen Augen lösche die Regierung keine Brände, sondern gieße noch Benzin ins Feuer. Als Beispiele dafür nannte Kickl die Corona-Maßnahmen, die Teuerungswelle, das "Zertrümmern der Neutralitätspolitik", aber auch den "Klima-Irrsinn unter dem Vorsitz der Öko-Gouvernante Leonore Gewessler".

Kunasek ist seit 2015 Parteiobmann, es war seine vierte Wahl. Der letzte Parteitag fand vor drei Jahren einen Tag nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos statt, damals erhielt er 99,6 Prozent der Stimmen.

(APA)