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Neuvorstellung

Zwei neue Cupras – und ein Volks-Elektroauto

Die drei neuen Modelle
Die drei neuen Modelle
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Die spanische Submarke von Seat hat ehrgeizige Pläne: Man will mittelfristig 500.000 Fahrzeuge pro Jahr ausliefern. Um diesen Rekord zu erreichen, stellte man nun gleich drei neue Modelle vor.

Wenn dereinst die Geschichte der Verbrennerautos geschrieben wird, dann wird man ein nicht unwesentliches Kapitel der Marke Cupra widmen müssen. Die Submarke von Seat ist mit dem Motorsport im Hintergedanken entstanden – und hat mit Modellen mit starken Verbrennungsmotor einen einzigartigen Erfolg gefeiert.

2018 präsentierte man den ersten Cupra, ein – nüchtern betrachtet – aufgemotzter Seat Ateca. Dass den Kunden das Angebot derart gut gefallen hat, hat wohl selbst die Erfinder der Marke überrascht. Es folgte ein Cupra Leon und schließlich 2022 der Formentor, das erste eigenständig entwickelte Modell von Cupra, das vor allem mit seinem Design besticht.

Den Umsatz hat man innerhalb von nur drei Jahren von 430 Millionen Euro (2018) auf fast 2,2 Milliarden Euro (2021) gesteigert. Bis heute hat die Marke fast 200.000 Fahrzeuge verkauft – wenig, wenn man die ehrgeizigen Pläne von Wayne Griffiths hört, Vorstandsvorsitzender von Seat und Aufsichtsratspräsident von Cupra. „Unser Ziel ist es, mittelfristig 500.000 Autos pro Jahr auszuliefern“, erklärte der gebürtige Brite.

Und dabei sollen nicht nur neue Märkte helfen – unter anderem Australien –, sondern auch neue Modelle. Gleich drei Stück hat Cupra jetzt vorgestellt, das interessanteste davon zweifellos der Volks-Cupra – ein kleines, günstiges Elektroauto, dass 2025 auf den Markt kommen soll. Um gleich beim Wichtigsten zu bleiben: Leider, Preis gibt es noch keinen. Früher einmal wurde ein Verkaufspreis von 25.000 Euro hinter vorgehaltener Hand als Ziel genannt. Aber das war in Zeiten, als es keine Lieferprobleme und keine hohe Inflation gab.

Das kleine, vollelektrische Stadtauto Urban Rebel
Das kleine, vollelektrische Stadtauto Urban Rebel

Der kleine Elektro-Cupra soll Urban Rebel heißen, er hat einen Frontantrieb und baut auf dem MEB-Small-Baukasten des Volkswagen-Konzerns auf (es kommen also auch Versionen der anderen Marken). Der Rebel ist 4,03 Meter lang, das ist ungefähr die Größe eines VW Polo. Dank der Leichtbausweise soll das urbane E-Auto mit seinem 226 PS starken Elektromotor in nur 6,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Reichweite gibt Cupra mit bis zu 440 Kilometern in der Range-Version an. Mehr als genug also für die Stadt, das Umland – und notfalls ist sogar eine Fahrt von Salzburg nach Wien möglich.

Urban Rebel von hinten
Urban Rebel von hinten

Zuvor kommen noch zwei andere Modelle auf den Markt. Der Cupra Terramar (2024), ein sportliches SUV, das sich mit einer Länge von 4,5 Metern über dem Formentor positioniert. Er kommt in verschiedenen Motorisierungen bis hin zur Plug-in-Version mit 100 Kilometern rein elektrischer Reichweite. Welche DNA er in sich trägt, kann man daran erahnen, wo er gebaut wird: im Audi-Werk im ungarischen Györ.

Innenansicht des Stadt-E-Autos
Innenansicht des Stadt-E-Autos

Und natürlich der schon oft kommunizierte Tavascan: Das Elektroauto soll ab 2024 verkauft werden und sieht auch in der neuesten Version so ansprechend aus wie das Konzeptfahrzeug von 2019. Dass Cupra schöne E-Autos machen kann, hat man ja schon mit dem Born bewiesen, der auf dem optisch eher gewöhnlichen VW ID.3 aufbaut.

Die Modellpalette vonCupra wird also in den kommenden Jahren ordentlich aufgefettet. Und es bleibt spannend: Ab 2030 will Cupra eine rein elektrische Marke sein. Dem Formentor VZ5 bleiben also noch ein paar Jahre.

 


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