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Unparteiische

Nachhaltigkeit für die Pionierarbeit bei den Schiedsrichterinnen

Sara Telek wird bei der EM der Frauen als Assistentin im Einsatz sein – der erste österreichische Beitrag zu einer Spielleitung bei einem Großereignis seit Konrad Plautz 2008.
Sara Telek wird bei der EM der Frauen als Assistentin im Einsatz sein – der erste österreichische Beitrag zu einer Spielleitung bei einem Großereignis seit Konrad Plautz 2008.Daniel Scharinger / picturedesk.
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Erstmals seit 2008 ist Österreich dank Sara Telek in der Spielleitung einer Fußball-Endrunde vertreten. Damit das Aushängeschild kein Einzelfall bleibt, stellt der ÖFB das Frauen-Schiedsrichterwesen unter Vorsitz von Agnes Prammer neu auf.

Während Österreich ab 6. Juli zum zweiten Mal in Folge bei einer EM-Endrunde mit Fußballerinnen auf dem Rasen vertreten ist, kommt es an der Seitenlinie zu einer Premiere: Sara Telek wird als erste weibliche ÖFB-Offizielle an einem Großereignis teilnehmen, sie ist als eine von 25 Assistentinnen (neben 13 Schiedsrichterinnen und 15 VAR) nominiert. Nach dem Champions-League-Finale der Frauen im Vorjahr ist es das nächste Karrierehighlight für die 33-Jährige, die seit Februar 2020 in der heimischen Männer-Bundesliga assistiert – als Erste der Geschichte.

Bei dieser EM setzt die Uefa auf nationenübergreifende Spielleitungen, damit reagiert der Verband darauf, dass es nach wie vor zu wenige weibliche Offizielle gibt, die auf höchstem Niveau zum Einsatz kommen. Den Aufstieg Teleks hat man in Nyon deshalb ganz genau verfolgt und sie in Lehrgängen auf körperliche Fitness, Spielverständnis und -übersicht geprüft. Der Lohn ist nun das Ticket nach England, mit dem auch für den ÖFB eine lange Durststrecke zu Ende geht: Der letzte österreichische Unparteiische bei einer Endrunde war Konrad Plautz bei der Heim-EM 2008.