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1,5 Mrd. Euro von russischen Oligarchen in Österreich eingefroren

Die bisherige Bilanz der Task Force: Sperre im Grundbuch mehrerer Grundstücke und die Verhinderung von Import- und Exportversuchen von Gütern.

In Österreich sind laut dem Innenministerium bisher rund 1,5 Milliarden Euro an Vermögenswerten russischer Oligarchen aufgrund des Angriffskriegs in der Ukraine eingefroren worden. Die zuständige Task Force unter Federführung der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) habe "höchstprofessionelle und akribische Ermittlungsarbeit" geleistet, freute sich Innenminister Gerhard Karner darüber in einer Aussendung am Sonntag.

Die bisherige Bilanz der Task Force weist demnach die grundbücherliche Sperre mehrerer Grundstücke im zweistelligen Millionenwert und die Verhinderung von Import- und Exportversuchen von Gütern, die für die Russische Föderation relevant sind, auf.

"Wir handeln konsequent und mit voller Härte der Sanktionen" kommentierte Bundeskanzler Karl Nehammer die Bilanz der Task Force. "Wer Präsident Putin und seinen Krieg gegen die Ukraine unterstützt - oder sogar davon profitiert - der wird auch schonungslos mit der vollen Härte der Sanktionen leben müssen."

Seit Februar 2022 verabschiedete die Europäische Union mehrere Sanktionspakete aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine. Auf europäischer Ebene wurden seitdem laut Innenministerium 1.175 Personen und 101 Organisationen der Russischen Föderation sanktioniert, Vermögen im Wert von 10 Milliarden Euro eingezogen und Transaktionen im Wert von 196 Milliarden Euro blockiert.

(APA)