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Interview

„Postkarten sind heute cool – und es geht immer um Liebe!“

Bespielen in diesem Fall nicht die große Bühne, sondern eine große Nische: Dehner und Peters.
Bespielen in diesem Fall nicht die große Bühne, sondern eine große Nische: Dehner und Peters.Art Postal
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Frank Dehner und Caroline Peters betreiben in Wien mit „Art Postal“ einen Kunstkartenverlag und merken gesteigerte Nachfrage.

Woher würde ich denn gerade eine Postkarte von Ihnen bekommen?

Frank Dehner: Wir sind in Paris! Da fing übrigens 2017 auch alles an für mich und meine Partnerin (Anm.: Burg-Schauspielerin Caroline Peters) mit unserem Postkartenverlag, da hatten wir die Idee. Auch jetzt fotografiere ich hier wieder irrsinnig viel, hinter Notre Dame, da ist eine riesige Baustelle, oder nachts die Liebenden und die Laternen. Es ist wirklich wie in „Midnight in Paris“ von Woody Allen, genau so, das muss auf eine Postkarte, haben wir gesagt, weil wir diesen Film so lieben, in dem es möglich scheint, in andere Zeiten zurückzukehren. Das funktioniert nur in Paris. Und in Wien!

Wie aus anderen Zeiten wirkt auch Ihr Kunstpostkartenverlag samt Geschäft „Art Postal“ in der Margaretenstraße . . .

Wie kommen Sie darauf! Wir bemerken nur starken Zulauf und gesteigerte Nachfrage! Aber klar ist es eine Nische, die nie wieder ein irrer Erfolg werden wird. Aber diese Nische ist riesig, es gibt Millionen von Postkartenliebhabern. Das reicht von älteren Menschen bis zu den Jungen aus der Umgebung, die kommen und fragen, wo sie was ausfüllen müssen bei der Postkarte. Aber sie finden es cool, weil es analog ist. Man etwas in der Hand hat. Das ist wie beim Buch.