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Unfälle

Tote und Schwerverletzte bei mehreren Verkehrsunfällen am Feiertag

Die beiden Fahrzeuge stießen auf der Ennstal-Straße frontal zusammen.
Die beiden Fahrzeuge stießen auf der Ennstal-Straße frontal zusammen.(c) APA/BFV LIEZEN/SCHLÜSSLMAYR
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In Schladming starben am Montag drei Frauen. In Wien wurden fünf Menschen teilweise schwer verletzt, darunter auch drei Kinder.

Wien. Am langen Wochenende kam es in Österreich zu mehreren Verkehrsunfällen mit Todesopfern und Schwerverletzten. Bei einem Zusammenstoß auf der Ennstal-Straße in der Steiermark bei Schladming (Bezirk Liezen) wurden am Montag kurz vor sieben Uhr drei Menschen getötet. Zwei weitere erlitten schwere Verletzungen.

Eine 42-jährige Wienerin geriet mit ihrem Kleintransporter auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Pkw aus Vorarlberg zusammen. Zwei Insassen des gerammten Fahrzeugs überlebten, zwei starben. Der 27-jährige Lenker war mit seiner 20 Jahre alten Freundin und deren Eltern, beide 50 Jahre alt, unterwegs. Beide Vorarlbergerinnen erlagen ebenso wie die Wienerin noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Die zwei Männer überlebten schwer verletzt. Die Unfallursache war unklar.

Bereits am Samstag wurde ein 18-Jähriger auf dem Bahnhof Ybbs-Kemmelbach (Bezirk Melk) von einem Güterzug erfasst und getötet, bestätigte die Polizei einen „Heute“-Artikel. Er dürfte die Gleise überquert haben, um einen haltenden Zug zu erreichen.

Auto kracht gegen Baum

In Wien Favoriten sind am Sonntagabend bei einem Verkehrsunfall alle fünf Insassen eines Autos verletzt worden, drei Kinder auf der Rückbank erlitten schwere Verletzungen. Der 29-jährige Lenker geriet mit dem Fahrzeug auf der Klederinger Straße ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.

Das Auto krachte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde das Dach des Wagens stark eingedrückt, und die Kinder wurden eingeklemmt. Der Fahrer und die 30-jährige Beifahrerin konnten aus dem Auto steigen, die Kinder im Alter von fünf, sechs und elf Jahren mussten von der Berufsfeuerwehr aus dem Fahrzeug geholt werden. „Wir haben das Auto mit Unterbaumaterial gesichert und einen Brandschutz aufgebaut“, sagt Feuerwehrsprecher Christian Feiler. „Danach wurden die Kinder mit dem hydraulischen Berge- und Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben.“ Laut Corina Had, Sprecherin der Berufsrettung Wien, hatten die Kinder Kopfverletzungen, zudem bestand bei allen Insassen die Gefahr von inneren Verletzungen durch den harten Aufprall. Im Einsatz standen auch die Besatzungen von zwei Rettungshubschraubern.

Der Fünfjährige wurde mit dem 29-jährigen Vater in ein Spital geflogen, die elfjährige Tochter mit dem zweiten Helikopter. Die Sechsjährige und die 30-Jährige kamen per Rettungswagen ins Krankenhaus. Bei niemandem bestand Lebensgefahr. Die Klederinger Straße war für mehrere Stunden gesperrt. Das Fahrzeug wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien sichergestellt.

(Red.)