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Immobilien

Kommt nach der Immo-Party im Jahr 2023 ein böser Kater?

Auch im neuen Jahr gibt es Profiteure in der Immobilienbranche.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Ungebrochen stiegen die Immobilienpreise in die Höhe, und das 18 Jahre lang. Haus und Wohnung boten eine beliebte wie sichere Investitionsmöglichkeit. Doch nun wird sich einiges ändern.

Seit 2004 kannte Österreichs Immobilienmarkt nur eine Richtung: steil nach oben. Die Preise für Wohnimmobilien haben sich in diesem Zeitraum fast verdreifacht. Selbst renovierungsbedürftige Objekte in schlechteren Lagen wurden noch Anfang 2022 deutlich über ihrem Wert verkauft. Doch 2022 war ein besonderes Jahr. Die Zinswende, strengere staatliche Regulierungen sowie die Invasion der Ukraine durch Russland und als Folge davon die steigenden Energiepreise brachten vertraute Prognosen ins Wanken. Wird im Jahr 2023 alles anders?

Der Markt stehe vor einer „Zeitenwende“, sagt Matthias Reith. Der Immobilienexperte der Raiffeisen Bank International prognostiziert: „Die lange Party ist vorbei, ein Kater dürfte aber ausbleiben.“

Schon im zweiten Halbjahr 2022 war es zu einer Vollbremsung der Preisanstiege gekommen. Im dritten Quartal stiegen die Preise für Wohnimmobilien gegenüber dem Vorquartal laut der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zwar noch – aber nur mehr um 0,3 Prozent. Gebrauchte Eigentumswohnungen in Wien wurden sogar etwas billiger.

Eine neue Zeit?

Nun erwartet Reith für 2023 und 2024 rückläufige Preise von Wohneigentum, aber „eine Phase länger anhaltender oder tieferer Preiskorrekturen“ sieht er nicht. „Auf den steilen Steigflug sollte also kein Sturzflug folgen.“

Lohnt sich also dennoch ein Investment?