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Kein Schnee weit und breit.
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Klimawandel

Winterhitze: Rentiert sich das für die Skilifte noch?

Rekordtemperaturen schmelzen die Unterlage für ein Milliardengeschäft weg. Vor allem kleine und niedrig gelegene Skigebiete stöhnen unter der Winterhitze. Trotzdem spricht die Branche von einer guten Saison. Und langfristig?

Im Land der Berge und am Strome ist etwas in Schieflage geraten. Während Zweiterer Energieversorgern wie dem Verbund im vergangenen Jahr Milliardengewinne bescherte, machen sich dieser Tage viele Sorgen, dass der Geldfluss aus Ersterem – den Bergen – künftig wegschmelzen könnte.

Schmale weiße Bänder schlängeln sich talabwärts durch grünbraune Landschaften. In den sozialen Medien machen Fotos und Videos die Runde, in denen der weiße Untergrund unter den Skiern davonschwimmt – für die stolze Skifahrernation Österreich alles andere als gute PR.

Schuld daran sind die enorm hohen Temperaturen, die rund um den Jahreswechsel vielerorts für Rekorde sorgten. Die aktuelle Großwetterlage lädt nicht unbedingt zum Wintersport ein. Aber geht es den Skigebieten, in der Vergangenheit verlässliche Cashcows für ganze Regionen, wirklich so schlecht, wie manche meinen?