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Interview

Zwischen Start-up und 24-Stunden-Pflege

Alina Lindermuth
Alina Lindermuth nähert sich mit Humor und Einfühlungsvermögen einem gesellschaftlichen Tabuthema.(c) Carolina Frank (Carolina Frank)
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Volkswirtin Alina Lindermuth widmet sich in ihrem zweiten Roman dem heiklen Thema Altenbetreuung. Der „Presse“ erzählt sie, wie es dazu kam - und wieso sie selbst gern zwischen verschiedenen Welten unterwegs ist.

Es ist ein Zufall, dass die EU-weite Zulassung von Grillen als Nahrungsmittel mit dem Erscheinen von Alina Lindermuths Roman zusammenfällt. Andererseits: Die Mehlwürmer, aus denen ihr Protagonist, Tom, Backmischungen und Granola entwickeln soll, sind ohnehin schon länger erlaubt.

Der 32-jährige Koch ist in seinem Start-up gerade befördert worden, weshalb er in einer neuen Stadt und dort bei seiner Großmutter wohnt: Modernes Generationenwohnen – bis seine Oma stürzt und pflegebedürftig wird. Vom Zusammenleben mit 24-Stunden-Hilfen, Hühnern und einem Wurm-Turm erzählt Lindermuth in „Fremde Federn“.