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Anbieterwechsel

Wie kommt man zu billigerem Strom?

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Zuletzt war man als Bestandskunde besser dran als mit einem Neuvertrag – inzwischen hat sich das Blatt jedoch wieder gewendet. Selbst der Grundversorgungstarif lockt nicht mehr so sehr. Was also tun?

Wien. Seit 1. Dezember gilt nun die Strompreisbremse. Befristet bis Juni 2024 deckelt sie für Haushalte den Preis für die ersten 2900 Kilowattstunden pro Jahr auf netto zehn Cent je kWh. Trotzdem könne es sich für rund ein Viertel der Haushalte schon wieder auszahlen, über einen Anbieterwechsel nachzudenken, teilte erst kürzlich – wie berichtet – das Vergleichsportal Durchblicker mit.

Grund ist, dass die Preisbremse in vielen Fällen nur einen Teil der Kosten abfangen kann: Verbraucht man mehr als 2900 kWh, greift sie für den diese Grenze übersteigenden Verbrauch gar nicht. Und auch beim geförderten Teil beträgt der Zuschuss, mit dem der Staat die Preisdifferenz ausgleicht, maximal 30 Cent je kWh. Beträgt der vereinbarte Nettopreis laut Vertrag über 40 Cent je kWh, zahlt man daher auch für die bezuschussten 2900Kilowattstunden mehr als je zehn Cent.


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