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Rote Westachse wünscht sich Ministerposten

Salzburg und Vorarlberg möchten repräsentiert sein.

Salzburg/Bregenz. Der wichtigste Personalwunsch des Salzburger SPÖ-Chefs Walter Steidl ist mit der Ablöse Werner Faymanns durch Christian Kern in Erfüllung gegangen. Er hat noch einen: „Dass Salzburg in der Regierung personell unterrepräsentiert ist, ist nichts Neues. Aber vielleicht ändert sich das bald“, sagt Steidl zur „Presse“. Ähnlich sieht es Vorarlbergs Landesparteichef Michael Ritsch: Es wäre schön, wenn „jemand aus dem Westen“ Minister werde. „Aber Kern muss selbst aussuchen, wen er braucht.“

Inhaltliche Wünsche will Ritsch heute, Freitag, beim SPÖ-Treffen anbringen. Auch Oberösterreichs SPÖ-Chef Johann Kalliauer will dem neuen Chef „zubilligen, dass er selbst sein Team zusammenstellt“. Klar sei, dass nicht jedes Land zum Zug kommen könne. Und: Noch glaubt Kalliauer daran, dass Sozialminister Alois Stöger nicht zu den Ablösekandidaten zählt. „Ich fürchte mich nicht auf Vorrat.“ (ib/j. n.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2016)