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Kopftuchverbot? "Über Muslime nicht drüberfahren"

Ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen in Wien will die neue SPÖ Wien-Parteimanagerin Barbara Novak diskutieren. Dagegen gibt es parteiintern Widerstand (Symbolbild)
imago/epd
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Martina Malyar, SPÖ-Bezirksvorsteherin in Wien-Alsergrund, stellt sich gegen eine Diskussion über ein Kopftuchverbot, das ihre SPÖ-Parteimanagerin angeregt hat.

Der Widerstand formiert sich. Nachdem Barbara Novak, die neue SPÖ-Parteimanagerin von Michael Ludwig, ein Kopftuchverbot in Schulen und Kindergarten für Lehrerinnen und Schülerinnen diskutieren will, stellt Martina Malyar, SPÖ-Bezirksvorsteherin am Alsergrund, klar was sie davon hält – nämlich absolut nichts.

Man dürfe als Europäer über eine muslimische Gesellschaft und Muslime „nicht drüberfahren“, erklärt Malyar wörtlich der „Presse“: „Denn wir haben die Sicht von außen.“ Nachsatz: „Wir sind keine Muslime, wollen aber religiösen Muslimen sagen, wie es gehen soll?“