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Chef, ich will mehr Geld!

(c) Pixabay

Eine Gehaltserhöhung, bitte! Konjunkturaufschwung und sinkende Arbeitslosenzahlen steigern die Erwartungen an Job und Gehalt.

In Österreich macht sich ein Trend zum Optimismus breit: Konjunkturaufschwung und sinkende Arbeitslosenzahlen steigern die Erwartungen an Job und Gehalt. Und auch die Lage von Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird heute deutlich positiver bewertet. Das zeigen die Ergebnisse der globalen Umfrage „Bewerber Index“ von Michael Page, für die 6.233 Personen aus zwölf Ländern in Kontinentaleuropa befragt wurden.

Derzeit erwarten 56 Prozent der Befragten in Österreich eine Gehaltserhöhung. 83 Prozent erhoffen sich Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung und 60 Prozent gehen von einer Verbesserung ihres Aufgabenbereichs aus. Eine Beförderung erhoffen sich rund zwei Drittel (67 Prozent) aller Befragten und knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet sich eine Verbesserung ihrer Work-Life-Balance. Ebenso optimistisch werden die Chancen auf einen neuen Job eingeschätzt: 52 Prozent gehen davon aus, dass sie weniger als drei Monate benötigen werden, um eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Dieser Trend ist dem Konjunkturaufschwung und der sinkenden Zahl von Arbeitslosen zuzuschreiben – das kommt bei den Österreichern auch an: Die Entwicklung von Wirtschaftslage und Arbeitsmarkt wird deutlich optimistischer gesehen, als vor zwei Jahren. Die Situation am Arbeitsmarkt wird im ersten Quartal 2018 von rund zwei Drittel (64 Prozent) aller Befragten positiv eingeschätzt – im Vergleichzeitraum 2016 waren es mit 32 Prozent nur halb so viele. Ebenfalls positiv wird die Wirtschaftslage bewertet: 88 Prozent sehen die aktuelle Situation erfreulich, 2016 waren es noch 47 Prozent.

Auch der Blick in die Zukunft ist optimistisch: So bewerteten im ersten Quartal 2016 knapp die Hälfte der Befragten (55 Prozent) die zukünftige wirtschaftliche Lage positiv, derzeit sind es 88 Prozent. Die zukünftige Arbeitsmarktsituation wurde 2016 nur von 36 Prozent optimistisch gesehen, aktuell sind es mit 72 Prozent doppelt so viele. (red.)