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Österreich

5G: Telekom schmiedet Allianz mit Staatsbetrieben

In den nächsten Monaten müssen Tausende Funkmasten für das 5G-Netz errichtet werden. Das braucht Geld – und Zeit.
In den nächsten Monaten müssen Tausende Funkmasten für das 5G-Netz errichtet werden. Das braucht Geld – und Zeit.(c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
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Telekom, ÖBB, Asfinag und BIG ziehen erstmals an einem Strang, um den 5G-Ausbau billiger und schneller zu stemmen.

Wien. Während Deutschland gerade erst den Startschuss für die Versteigerung der 5G-Frequenzen gibt, ist Österreich bereits einen Schritt weiter. Die ersten Frequenzen für das superschnelle mobile Internet gingen im Februar um 188 Millionen Euro an die Mobilfunkbetreiber. Doch der größte Brocken steht der Branche noch bevor. Um das Land wie geplant mit 5G zu versorgen, müssen in den kommenden Monaten Tausende Funkmasten errichtet werden. Bisher war der Aufbau solcher Handynetze in Österreich nicht nur teuer (die Baukosten stehen für etwa 70 Prozent der Ausbaukosten), sondern vor allem ein Geduldsspiel. Jeder Funkmast musste einzeln genehmigt werden, jeder geeignete Standort einzeln vom Grundstückeigentümer abgekauft werden.