Europa

Die Brexit-Rechnung wird kleiner

Bei dem von Premier Johnson genannten Brexit-Saldo von 39 Mrd. Pfund handelt es sich aus EU-Sicht nur um eine Schätzung.
Bei dem von Premier Johnson genannten Brexit-Saldo von 39 Mrd. Pfund handelt es sich aus EU-Sicht nur um eine Schätzung.(c) imago images / PA Images (DYLAN MARTINEZ)

Bei einem harten Austritt würde sich London die Kosten der Übergangsfrist sparen.

London/Brüssel. Sollte die EU nicht nachgeben, werde Großbritannien bei einem Austritt im Unfrieden am 31. Oktober seine offene Rechnung von 39 Mrd. Pfund nicht vollumfänglich begleichen – diese Drohung adressierte Boris Johnson an die Unionsmitglieder, um sie dazu zu bewegen, den Brexit-Vertrag wieder aufzuschnüren und die Nordirland-Klausel zu streichen. Dass die Ankündigung des Premierministers in Brüssel und den anderen EU-Hauptstädten alles andere als gut ankam, liegt auf der Hand. Rein rechnerisch betrachtet hat Johnson allerdings recht: Die offene Rechnung, die Großbritannien beim Austritt präsentiert wird, ist in der Zwischenzeit tatsächlich kleiner geworden.

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